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Galio OriginalCentered.jpg
Galio Standard Galio Sq.png
Galio
der Koloss
Rolle(n):
Tank Tip.png Wächter
Sekundäre Attribute:
Mana Tip.png Mana
Nahkampf Tip.png Nahkampf
Adaptive Kraft Tip.png Magisch
Preis:
Blaue Essenz Währung.png 3150 | RpPoints.png 790
Erscheinungsdatum:
10.08.2010
Letzte Änderung:
V10.18

Fähigkeiten

Demolierender Koloss
Effektradius: 75
Abklingzeit: 5 Sekunden
Galio Demolierender Koloss.png

Passiv: Galios nächster Normaler Angriff Tip.png normaler Angriff verursacht immer wieder 15 − 200 (abhängig von der Stufe) (+ 100 % seines Angriffsschadens) (+ 50 % seiner Fähigkeitsstärke) (+ 60 % seiner zusätzlichen Magieresistenz) als Magischer Schaden Tip.png gesamten magischen Schaden am Ziel und auch um sein Ziel herum.

Demolierender Koloss kann Kritischer Treffer Tip.png kritisch treffen und verursacht dann (100% + 25% 25%) des Angriffsschadens als Magischer Schaden Tip.png zusätzlichen magischen Schaden an allen getroffenen Gegnern.

Details
  • Der Schaden durch Zauberklinge Zauberklinge wird auch in magischen Schaden konvertiert, verursacht aber nur am eigentlichen Ziel und nicht an nahen Gegnern Schaden.


Winde des Krieges
Reichweite: 825
Effektradius: 150
Kosten: 70 / 75 / 80 / 85 / 90 Mana
Abklingzeit: 12 / 11,5 / 11 / 10,5 / 10 Sekunden
Galio Winde des Krieges.png

Aktiv: Galio feuert zwei Windstöße ab, die einen Bogen beschreiben, an der Spitze wieder zusammenlaufen und an allen getroffenen gegnerischen Einheiten Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden anrichten, die sie durchdringen.

Windstoßschaden:
70 / 105 / 140 / 175 / 210 (+ 75 % der Fähigkeitsstärke)

Sobald die beiden Windstöße aufeinander treffen, formen sie einen Tornado, der sich über 2 Sekunden langsam vorwärts bewegt und jede 0.5 Sekunden an allen sich darin befindlichen gegnerischen Einheiten Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden anrichtet, wobei der prozentuale Schaden gegen Monster Tip.png Monster auf 150 Schaden begrenzt ist.

Tornadoschaden pro Tick:
2 % (+ 0.66 % pro 100 Fähigkeitsstärke) vom maximalen Leben des Ziels)
Maximaler Tornadoschaden:
8 % (+ 2.67 % pro 100 Fähigkeitsstärke) vom maximalen Leben des Ziels)

Details
  • Zauberschild Tip.png Zauberschilder können nur den Windstoßschaden, nicht aber den Tornadoschaden blockieren.
  • Yasuos Yasuos Windmauer Windmauer und Braums Braums Unverwüstlich Unverwüstlich können jeden Windstoß einzeln blockieren. Der Tornado formt sich nicht, wenn einer der Windstöße blockiert wird.


Schild von Durand
Reichweite: 175 − 350 (abhängig von Aufladungszeit)
Kosten: 50 Mana
Abklingzeit: 16 / 15 / 14 / 13 / 12 Sekunden
Galio Schild von Durand 2.png

Passiv - Antimagisches Bollwerk: Galio erhält einen Magischer Schild Tip.png magischen Schild, welcher anhält, bis dieser gebrochen wird und sich nach 12 Sekunden, in denen er keinen Schaden erlitten hat, erneuert.

Schildstärke:
8 / 11 / 14 / 17 / 20 % seines maximalen Lebens
Galio Schild von Durand.png

Erste Aktivierung: Galio lädt für bis zu 3 Sekunden auf, wird Hemmung Tip.png gehemmt, Verlangsamung Tip.png verlangsamt sich selbst um 15 % und erhält magische Schadensverringerung und normale Schadensverringerung. Längeres Aufladen erhöht die Reichweite, den Schaden und die Dauer der Spott Tip.png Verspottung von Schild von Durand.

Magische Schadensreduktion:
20 / 25 / 30 / 35 / 40 % (+ 5 % pro 100 Fähigkeitsstärke) (+ 8 % pro 100 zusätzliche Magieresistenz)
Normale Schadensreduktion:
10 / 12,5 / 15 / 17,5 / 20 % (+ 2,5 % pro 100 Fähigkeitsstärke) (+ 4 % pro 100 zusätzliche Magieresistenz)

Zweite Aktivierung: Galio behält die Schadensreduktion für 2 weitere Sekunden, Spott Tip.png verspottet alle nahen Gegner und setzt dessen Lauftempo Tip.png Lauftempo auf feste 60 für 0.5 − 1.5 (abhängig von Aufladungszeit)

Betroffene Gegner erleiden Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden, welcher um 0 % − 200 % (abhängig von Aufladungszeit) erhöht wird.

Minimaler Magischer Schaden:
20 / 35 / 50 / 65 / 80 (+ 30 % der Fähigkeitsstärke)
Maximaler Magischer Schaden:
60 / 105 / 150 / 195 / 240 (+ 90 % der Fähigkeitsstärke)

Details
  • Statisches Lauftempo heißt, das dieses Lauftempo nicht mehr modifiziert werden kann.
    • Dieser Effekt kann nur durch komplette Verlangsamungsresistenz (z.B. Master Yis Master Yis Highlander Highlander) negiert werden.
  • Nach der zweiten Aktivierung gibt es einen kurzen Zeitraum, in welchem andere Fähigkeiten gepuffert werden können.


Durchschlagende Gerechtigkeit
Reichweite: 650
Geschwindigkeit: 2300
Kosten: 50 Mana
Abklingzeit: 12 / 11 / 10 / 9 / 8 Sekunden
Galio Durchschlagende Gerechtigkeit.png

Aktiv: Galio macht einen Schritt zurück, um dann nach 0.4 Sekunden nach vorne zu Sprint Tip.png springen (nicht durch Terrain hindurch).

Galio verursacht an allen Gegner auf seinem Weg Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden und stoppt vorzeitig, wenn er einen Champion Tip.png gegnerischen Champion trifft. Dieser wird für 0.75 Sekunden Luftbefindlichkeit Tip.png hochgeworfen. Einheiten, die keine Champions sind, erleiden 50 % weniger Schaden.

Magischer Schaden:
90 / 130 / 170 / 210 / 250 (+ 90 % der Fähigkeitsstärke)
Schaden an Nicht-Champions:
45 / 65 / 85 / 105 / 125 (+ 45 % der Fähigkeitsstärke)

Details
  • Keine weiteren Informationen.


Heldenhafter Auftritt
Reichweite: 4000 / 4750 / 5500
Kosten: 100 Mana
Abklingzeit: 200 / 180 / 160 Sekunden
Galio Heldenhafter Auftritt.png

Aktiv: Galio wählt den aktuellen Aufenthaltsort eines Champion Tip.png verbündeten Champion als Zielort aus, wobei er allen verbündeten Champion im Zielbereich für 5 Sekunden den passiven Schild von Schild von Durand Schild von Durand gewährt. Danach beginnt Galio, für 1.25 Sekunden zu kanalisieren, um dann Massenkontrollimmunität Tip.png massenkontrollimmun zu diesem Zielort zu Sprint Tip.png sprinten, Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden an allen Gegnern im Zielbereich zu verursachen und getroffene Gegner für 0.75 Sekunden Luftbefindlichkeit Tip.png hochzuwerfen.

Magischer Schaden:
150 / 250 / 350 (+ 70 % der Fähigkeitsstärke)

Details
  • Galio kann Heldenhafter Auftritt nur auf Verbündete wirken, die er sehen kann, weshalb Sichtbeeinträchtigung Tip.png Kurzsichtigkeit die Aktivierung blockiert.

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Galio
der Koloss
Rolle(n):
Tank Tip.png Wächter
Sekundäre Attribute:
Mana Tip.png Mana
Nahkampf Tip.png Nahkampf
Adaptive Kraft Tip.png Magisch
Preis:
Blaue Essenz Währung.png 3150 | RpPoints.png 790
Erscheinungsdatum:
10.08.2010
Letzte Änderung:
V10.18

Geschichte

Bleib hinter mir, Demacianer! Vielleicht hast du es nicht bemerkt, aber ich bin sehr groß.
Galio Galio

Draußen vor der großen Stadt Demacia hält der steinerne Koloss Galio aufmerksam Wache. Er wurde als Bollwerk gegen feindliche Magier erbaut und steht oft jahrzehntelang reglos an einem Ort, bis die Nähe mächtiger Magie ihn erneut ins Leben ruft. Sobald er aktiviert ist, nutzt Galio seine Zeit ausgiebig, genießt den Rausch des Kampfs und erfreut sich an der seltenen Ehre, seine Landsleute schützen zu dürfen. Doch jeder Triumph ist bittersüß, denn die Magie, die er bekämpft, ist gleichzeitig die Quelle seiner Kraft, und so fällt er nach jedem Sieg wieder in einen tiefen Schlaf.

Der Koloss

Galios Legende beginnt in der Zeit nach den Runenkriegen, als zahllose Flüchtlinge vor der zerstörerischen Kraft der Magie flohen. Im Westen Valorans wurde eine Gruppe dieser heimatlosen Leute von einer grausamen Bande Dunkelmagier gehetzt. Nach Tagen ohne jede Rast versteckten sich die erschöpften Flüchtlinge in den Schatten eines uralten, versteinerten Waldes – und plötzlich stellten ihre Verfolger fest, dass ihre Magie wirkungslos blieb.

Es schien, als ob die versteinerten Bäume auf natürliche Weise die Magie dämpften und jegliche Zauberei, die in ihrer Nähe gewirkt wurde, zum Scheitern verurteilte. Nicht länger machtlos, erhoben die Flüchtlinge ihre Schwerter gegen die Dunkelmagier und vertrieben sie.

Manche kamen zu dem Schluss, dass dieser magieschwächende Zufluchtsort ein Geschenk der Götter war. Andere hingegen sahen in ihm einen gerechten Ausgleich für die furchtbaren Strapazen. Alle waren sich jedoch einig, dass dies ihre neue Heimat werden sollte.

Die Jahre vergingen und die Siedler schufen aus dem verzauberten Holz viele schützende Gegenstände. Schließlich fanden sie heraus, dass man es mit Asche und Kalk vermischen und auf diese Weise Petrizit herstellen konnte – ein Material mit mächtigen antimagischen Eigenschaften. Dieses wurde zur Grundlage ihrer neuen Zivilisation und bildete die Mauern des neuen Königreichs Demacia.

Jahrelang benötigten die Demacianer nichts weiter als diese Petrizitbarriere, um sich innerhalb der Grenzen ihrer Heimat vor den Bedrohungen durch Magie sicher zu fühlen. In den seltenen Fällen, in denen sie Konflikte in der Fremde bestreiten mussten, erwies sich ihr Militär als leidenschaftlicher, ernst zu nehmender Gegner … doch setzten ihre Feinde Magie gegen sie ein, hatte die umherziehende demacianische Armee diesen kaum etwas entgegenzusetzen. Es musste ihnen irgendwie gelingen, die Sicherheit ihrer antimagischen Grenzmauern in den Kampf mitzunehmen.

Der Bildhauer Durand erhielt den Auftrag, für die Armee eine Art Petrizitschild zu erschaffen, und zwei Jahre später enthüllte er sein Meisterwerk. Es entsprach nicht dem, was viele erwartet hatten, doch die große geflügelte Statue namens Galio wurde zum wesentlichen Bestandteil der Verteidigung des Landes. Außerdem diente sie in ganz Valoran als Symbol Demacias.

Mit einer Vorrichtung aus Flaschenzügen, stählernen Schlitten und unzähligen Ochsen zog man die riesige Statue auf das Schlachtfeld. Viele Möchtegern-Invasoren erstarrten bereits entsetzt beim Anblick der ehrfurchtgebietenden Steinfigur, die vor ihnen aufragte. Der „magiefressende“ Titan ermutigte ein ganzes Königreich und versetzte seine Widersacher in Angst und Schrecken.

Dennoch zog niemand in Betracht, welche Folgen es haben könnte, die Statue andauernd unberechenbaren Energien auszusetzen …

Demacia war in Kämpfe mit feindlichen Streitkräften in den Grünzahnbergen verwickelt. Ein erfahrener Orden Kriegsmagier, der als die „arkane Faust“ bekannt war, bombardierte die Demacianer dreizehn Tage lang mit knisternden Blitzen aus ungefilterter, mystischer Energie. Diejenigen, die noch immer am Leben waren, spürten, wie ihr Kampfgeist schwand und kauerten sich dicht neben Galio zusammen. Gerade, als ihre Stimmung auf dem Tiefpunkt angelangt war, brachte ein langsames, ohrenbetäubendes Grollen das gesamte Tal zum Beben und es klang, als ob zwei Berge aneinander gerieben würden. Ein riesiger Schatten legte sich über sie und die demacianischen Soldaten glaubten, ihr letztes Stündlein habe geschlagen.

Eine tiefe Stimme erklang donnernd über ihnen. Zum maßlosen Erstaunen der Demacianer stammte sie von dem Koloss hinter ihnen – Galio bewegte sich und sprach von ganz alleine. Irgendwie hatte ihn die angesammelte absorbierte Magie zum Leben erweckt. Er warf sich vor die Demacianer und fing einen Angriff nach dem anderen ab, wobei er jeden weiteren Blitz in seiner gewaltigen Steingestalt absorbierte.

Dann wandte Galio sich um, stampfte den Berg hinauf und zermalmte jedes einzelne Mitglied der arkanen Faust auf dem zerklüfteten Boden.

Die Demacianer jubelten. Sie waren begierig darauf, dem lebensrettenden Petrizitwächter zu danken … doch so schnell, wie er zum Leben erwacht war, stand ihr angsteinflößender Beschützer nun wieder reglos auf seinem Podest, als wäre nichts geschehen. Zurück in der Großen Stadt wurde diese bizarre Geschichte hinter vorgehaltener Hand von den wenigen erzählt, die die Schlacht in den Grünzahnbergen überlebt hatten. Die Reaktion darauf war üblicherweise ungläubiges Schweigen. Dieser Tag ging in die Legenden ein – womöglich war er nichts weiter als ein Sinnbild vergangener Tage, um den Menschen durch schwierige Zeiten zu helfen.

Gewiss hätte niemand angenommen, dass der Koloss weiterhin alles wahrnahm, was um ihn herum geschah. Trotz seiner Reglosigkeit war Galio weiterhin bei Bewusstsein und sehnte sich danach, den Rausch der Schlacht erneut zu erleben.

Er beobachtete, wie die Sterblichen unter ihm vorbeizogen und ihm Jahr für Jahr Tribut zollten. Es verwirrte ihn, dass sie im Laufe der Zeit einer nach dem anderen nicht mehr wiederkamen. Galio fragte sich, wohin sie gingen, wenn sie verschwanden. Vielleicht wurden sie zur Reparatur fortgeschickt, wie sie es so oft mit ihm nach der Rückkehr aus einem Krieg getan hatten?

Die Jahre verstrichen und Galio dämmerte allmählich die traurige Antwort auf seine Frage. Die Menschen in Demacia konnten nicht, wie er, wieder neu angestrichen und ihre Schäden nicht einfach repariert werden. Sterbliche waren zerbrechliche, kurzlebige Kreaturen und er verstand nun, wie dringend sie seines Schutzes bedurften. Der Kampf war zwar seine Leidenschaft, doch diese Menschen gaben ihm nun eine Bestimmung.

Dennoch wurde Galio nur wenige Male in den darauffolgenden Jahrhunderten in den Kampf gerufen. Demacia hat sich auf sein Inneres besonnen und da die Magie in der Welt viel seltener vorkommt als früher, schlummert der Petrizitkoloss weiter und beobachtet die Welt durch die Schleier seiner Tagträume. Die einzige Hoffnung der riesigen Statue ist es, dass es irgendwann einen mächtigen Zauberspruch geben wird, der sie permanent zum Leben erweckt.

Nur dann wird Galio seinen Zweck wirklich erfüllen können: als Demacias Beschützer bis in alle Ewigkeit aufrecht zu kämpfen.

Beziehungen zu anderen Champions

  • Da sich Galio und Poppy Poppy kennen, ist Galio mindestens so alt oder älter als das Königreich von Demacia selbst, welches von Orlon gegründet wurde.
    • Da Galio mehrfach gegen Sion Sion gekämpft hat, als dieser noch am Leben war, folgt, das Galio (bzw. Durand) ein Zeitgenosse von Jarvan I. ist.
  • Lux Lux ist die einzige Magieren, die Galio mag. Deshalb wurde er zu einer Art Beschützer für sie.

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We're Taking Over.

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Standard Galio
10.08.2010
Draußen vor der großen Stadt Demacia hält der steinerne Koloss Galio aufmerksam Wache. Er wurde als Bollwerk gegen feindliche Magier erbaut und steht oft jahrzehntelang reglos an einem Ort, bis die Nähe mächtiger Magie ihn erneut ins Leben ruft. Sobald er aktiviert ist, nutzt Galio seine Zeit ausgiebig, genießt den Rausch des Kampfs und erfreut sich an der seltenen Ehre, seine Landsleute schützen zu dürfen. Doch jeder Triumph ist bittersüß, denn die Magie, die er bekämpft, ist gleichzeitig die Quelle seiner Kraft, und so fällt er nach jedem Sieg wieder in einen tiefen Schlaf.
Actor.pngUnbekannter Sprecher
Artist.pngVictor '3rdColossus' Maury
Loot eligible.png Über Beute erhältlich

Ewige[Quelltext bearbeiten]

Die Kaiserin
Getötete epische Monster
Getötete epische Monster
Die Wegweisende
Kills und Unterstützungen
Kills und Unterstützungen
Die Kaiserin
Zerstörte Gebäude
Zerstörte Gebäude

Die Wächterin
Experten-Tanks
Mehrere (2+) gegnerische Champions, die du gleichzeitig mit 'Schild von Durand' (W) verspottet hast
Der Krieger
Gerechtfertigter Schlag
Gegnerische Champions, die du mit 'Durchschlagende Gerechtigkeit' (E) getroffen hast
Der Beschützer
Superhelden-Auftritt
Gegnerische Champions, die du mit 'Heldenhafter Auftritt' (R) hochgeschleudert hast

Skin-Screenshots

Skins

Standard Galio Standard Galio
  • Im Hintegrund seines Splash-Arts sieht man eine demacianische Stadt namens "High Silvermere".
Verzauberter Galio Verzauberter Galio
Hextech-Galio Hextech-Galio
Kommando-Galio Kommando-Galio
Torwächter Galio Torwächter Galio
Charmeur-Galio Charmeur-Galio
  • Er interagiert mit anderen Gargoyles (vermutlich auch von Durand erschaffen), während er etwas aus einer Heiltrank Heiltrank-Flasche trinkt, das wie ein Manatrank Manatrank aussieht und eine Münze von Mario.
  • Er könnte eine Anspielung auf Vito Corleone aus dem Film Der Pate sein.
  • Sowohl Skin als auch Hintergrund sind von Art déco inspiriert worden.
  • Dieser Skin teilt sich dieses Thema mit:
Gockelio Gockelio

Media

Sonstige Musik
Torwächter-Galio Theme

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10.08.2010
Letzte Änderung:
V10.18

Leider ist Zitate zu sammeln eine Menge Arbeit. Bei Galio haben wir es bisher nicht geschafft.

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Galio
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Sekundäre Attribute:
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Nahkampf Tip.png Nahkampf
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10.08.2010
Letzte Änderung:
V10.18

Champion-Vorschau: Galio, der trauernde Beschützer

von ZenonTheStoic [2]

Bei diesem Champions hatten wir ein paar verschiedene Ziele. Zuerst mal wollten wir weiterhin den Monster-Fans unter euch zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben. Weiterhin wollten wir die eher sensiblen Typen unter euch glücklich machen, indem wir diesmal ein Monster erschaffen haben, das nicht unbedingt ätzenden Speichel kotzt kotzt, seine Opfer am Stück auffrisst auffrisst oder die ganze Map zum Beben Beben bringt. Das war nicht unbedingt einfach, aber Galio, der trauernde Beschützer Galio, der trauernde Beschützer, sollte all diese Anforderungen erfüllen. Wenn du Monster magst, stell dir einen tödlichen Raubvogel auf dem Dach eines Gebäudes vor, der geduldig auf den richtigen Moment loszuschlagen wartet.Und wenn du ein Künstler bist und dir das blutgierige, groteske nicht so liegt, dann stell dir ihn als eine Statue Statue vor.

Champion-Aktualisierung: Galio, der Koloss

Galio Update Promo.png

Über den Mauern von Demacia wacht ehern der Koloss Koloss mit versiegelten Lippen. Die Ältesten erzählen von einer längst vergangenen Zeit, zu der sich der gewaltige Mann regte, um die müden Massen zu verteidigen. Heute schenken nur wenige den Legenden noch Glauben. Doch – wie ein in Stein gebannter Gewittersturm – wartet der Koloss nur darauf, zu erwachen. Und wenn die Zeit gekommen ist, wird er ein weiteres Mal seine Glieder strecken. [3]

Demolierender Koloss
Galio Demolierender Koloss.png
Galios nächster normaler Angriff verursacht magischen Schaden in einem Zielbereich, der mit zusätzlichem Angriffsschaden und Magieresistenz skaliert. Die Abklingzeit Tip.png Abklingzeit von Demolierender Koloss wird jedes Mal verringert, wenn Galios Fähigkeiten einen einzelnen Champion treffen (einmal pro Fähigkeit).

Winde des Krieges
Galio Winde des Krieges.png
Galio feuert zwei Windstöße ab, die magischen Schaden verursachen. An dem Punkt, an dem die zwei Windstöße aufeinandertreffen, entsteht ein Wirbel, der zusätzlichen Schaden verursacht. Der Schaden ist unter anderem vom maximalen Leben des Ziels abhängig.

Schild von Durand
Galio Schild von Durand.png
  • Passiv: Wenn Galio eine gewisse Zeit keinen Schaden erleidet, erhält er einen Schild, der magischen Schaden absorbiert.
  • Gedrückt halten: Wenn du die W-Taste gedrückt hältst, geht Galio in die Defensive, wobei er reduzierten Schaden erleidet und sich bedeutend Verlangsamung Tip.png langsamer fortbewegt. Die Kanalisierung kann nicht unterbrochen werden, auch wenn Galio von Massenkontrolle getroffen wird.
  • Aktivierung: Wenn W aktiviert wird, Spott Tip.png verspottet Galio nahe gegnerische Champions. Die Reichweite und die Dauer des Spotts erhöht sich je nachdem, wie lange er zuvor seine Verteidigungshaltung aufrechterhalten hat.

Durchschlagende Gerechtigkeit
Galio Durchschlagende Gerechtigkeit.png
Galio springt zurück, um einen epischen Schwinger vorzubereiten. Nach kurzer Verzögerung stürmt er nach vorne, verursacht an allen getroffenen Gegnern magischen Schaden und Luftbefindlichkeit Tip.png schleudert sie in die Luft. Galios Ansturm endet, sobald er mit Terrain oder einem Champion kollidiert.

Heldenhafter Auftritt
Galio Heldenhafter Auftritt.png
Galio bestimmt die momentane Position eines Verbündeten als Landezone und gewährt diesem für einige Sekunden die Schadensverringerung von Schild von Durand Schild von Durand. Daraufhin springt er hoch in die Luft und schießt anschließend zu der Position, an der sich sein Verbündeter bei der Aktivierung von Heldenhafter Auftritt befunden hat. Bei seiner Landung verursacht er an allen Gegnern im Umkreis magischen Schaden und Luftbefindlichkeit Tip.png schleudert sie in die Luft. Gegner, die im Zentrum des Einschlags stehen, bleiben länger in der Luft.

Klassischer Galio Screenshots.png

Champion-Einblicke: Galio, der Koloss

von Cactopus [4]
Champion-Einblicke Galio 1.jpg

Galio Galio ist vielleicht ein Gargoyle, aber er hat sich nie so verhalten.

Echte Gargoyles übernehmen in der Architektur eine bestimmte Rolle, und die hat nichts damit zu tun, Gebäude unheimlicher aussehen zu lassen. Eigentlich dienen sie als Regenspeier. Das Regenwasser rinnt durch eine Mulde am Rücken des Gargoyles, woraufhin dieser das Wasser ausspuckt, um es von den Wänden des Gebäudes fernzuhalten und so eine Erosion des Verputzes zu verhindern. Im Grunde sind Gargoyles nur eine Möglichkeit für Architekten, Abflussrohre cool aussehen zu lassen.

Champion-Einblicke Galio 2.jpg

Unser alter Kumpel Galio ist sicher kein Abflussrohr. Er ist eine lebendige Statue, die ihren magischen Gegnern die Umhänge von den Schultern reißt. Und als wir damit begannen, den trauernden Beschützer zu überarbeiten, entschieden wir, das auch nicht zu ändern. Wir wollten jedoch, dass er in Demacias Geschichte eine bedeutendere Rolle einnimmt. Daher mussten wir ihn größer machen.

Viel größer.

Vom Regenspeier zum Koloss

Vor langer Zeit entdeckten Forscher aus Demacia etwas, dass ihre Zivilisation verändern würde: Petrizit. Das Petrizit-Erz ist eine Art fossiles Holz, das antimagische Eigenschaften besitzt. Für die Demacianer, die Magie scheuen und Angst vor einem Angriff magischer Streitkräfte haben, war das Petrizit ein Geschenk des Himmels. Das Volk baute seine Stadt inmitten eines Petrizit-Waldes auf einem Hügel und nutzte die wertvolle Substanz zum Bau ihrer Mauern.

Jedes Mal, wenn Magie eingesetzt wird, gibt es Konsequenzen.


Diese Mauern funktionierten hervorragend, wenn die Demacianer von feindlichen Magiern angegriffen wurden. Sobald sie aber ihre Soldaten in die Schlacht schicken mussten, waren diese der Magie hilflos ausgeliefert. Daher wünschte sich ein weiser demacianischer Taktiker eine „tragbare Petrizit-Mauer“, die man in die Schlacht mitnehmen könnte. Für diesen Auftrag wurde ein Bildhauer namens Durand angeheuert, und er formte einen gewaltigen Mann aus Petrizit. Die Statue diente gleichzeitig als praktisches Schutztotem und Versammlungsort für die demacianischen Soldaten.

Champion-Einblicke Galio 3.jpg

Im Laufe der Jahre absorbierte der Mann aus Petrizit unzählige magische Angriffe. Jedes Mal, wenn Magie eingesetzt wird, gibt es Konsequenzen, und in diesem Fall waren die Konsequenzen gewaltig: Eines Tages, als ein Demacianer einer riesigen magischen Bestie gegenüberstand, erwachte der Mann aus Petrizit zum Leben.

Aber das ist schon lange her. Heute erinnert sich niemand mehr an das letzte Mal, als der große Koloss erwachte, und manche zweifeln sogar an der Geschichte von Galios Erwachen. Diese jungen Skeptiker trinken organische Tees und spielen mit ihren Schnurrbärten, während sie sich über die alten Geschichten lustig machen und sie als Märchen von tatterigen Narren abtun.

Aber für alle Demacianer ist Galio das große Symbol ihrer Zivilisation. Er ist eine Statue von der Größe eines Berges und repräsentiert ewige Freiheit, Sicherheit und Krieg.

Der Mann aus Petrizit betritt die Kluft

Als Tank reicht es nicht, groß zu sein. Man muss sich auch groß fühlen. Der Champion-Designer Sol „Solcrushed“ Kim wollte, dass sich jeder Galio-Spieler wie ein gottgleiches Monster fühlt, während er die Zauber des Petrizitmannes wirkt. „Darum fühlt sich alles, was er tut, so übertrieben, wuchtig und voluminös an“, sagt Solcrushed. „Alles, was er tut, ist wohlüberlegt, wie bei einer großen, schwerfälligen Statue.“

Wenn die Demacianer eine eigene Freiheitsstatue entwerfen würden, wie würde sie aussehen?


Solcrushed hat aber schnell gemerkt, dass nicht jedes „wuchtige, wohlüberlegte“ Gameplay Spaß macht. In einer der ersten Versionen hatte Galios E (Durchschlagende Gerechtigkeit) eine lange Aufladezeit vor dem Sprint. Das, so Solcrushed, fühlte sich irgendwie schlecht an. Er sagt: „Deshalb kam mir die Idee für eine Sprung-/Aufziebewegung vor dem Sprint. Dadurch entsteht zwar immer noch eine Verzögerung, diese fühlt sich aber viel besser an, weil man sich immer noch bewegt. Es passiert immer noch was, wenn man auf die Taste drückt.“

Champion-Einblicke Galio 4.jpg

Natürlich ist Galio nicht nur ein großer, steinerner Mann, der gerne auf Dinge einschlägt – er ist der große Verteidiger eines ganzen Volks und musste glaubwürdig wirken. Konzeptkünstler Gem „Lonewingy“ Lim stellte sich folgende Frage: „Wenn die Demacianer eine eigene Freiheitsstatue entwerfen würden, wie würde sie aussehen?“

Freiheit und Durchschlagende Gerechtigkeit für alle

Das Erste, worüber wir bei Galios neuem Aussehen nachdenken mussten, war seine Rolle in der neuen Geschichte: Er verteidigt die Demacianer in der Schlacht. Und Galio führte diese Aufgabe bereits vortrefflich aus, bevor er zum Leben erweckt wurde. Lonewingy sagt: „Wenn die demacianischen Soldaten in die Schlacht ritten, wurden sie von den antimagischen Eigenschaften der Statue beschützt.“ Dank dieser Aura konnten die Ritter nur schwer von ihren Reittieren, den legendären tiefschwarzen Wyvern, geworfen werden. Daher entwarf der Bildhauer Durand Galio auch als eine Mischung aus Ritter und Wyvern, um die Einheit der demacianischen Krieger mit ihren Bestien zu symbolisieren.

Wir wollten, dass Galios ultimative Fähigkeit besonders spektakulär ist, wie etwas aus dem Profi-Wrestling-Bereich.
— JohnODyin


Die großen Flügel des Kolosses symbolisieren außerdem seine Bestimmung als Verteidiger und bilden jedes Mal einen Schild, wenn er eine defensive Haltung einnimmt. Er ist mit den Lieblingsfarben der Demacianer geschmückt: Weiß und Gold. Außerdem strahlt sein Design ein übertriebenes Gefühl von Patriotismus aus. Galio ist kühn und dreist. Er nimmt seine Aufgabe, Demacia zu verteidigen, sehr ernst, hat aber auch eine heitere Seite. „Die Leute sehen eine riesige, majestätische Skulptur und nehmen an, dass sie sich auch majestätisch verhält“, sagt der narrative Autor John „JohnODyin“ O'Bryan. „Wir waren der Meinung, es wäre interessanter, wenn er die Erwartungen nicht ganz erfüllen würde.“

Galios jugendlicher Elan beruht zum Teil auf seiner einzigartigen Art und Weise, wie er die Welt wahrnimmt. Er ist zwar sehr alt, „erwacht“ aber immer nur für ein paar Minuten und hat daher eine sehr beschränkte Sichtweise auf die Welt. „Im Grunde ist er einfach begeistert, dass er sich bewegen kann“, sagt JohnODyin. „Die Arbeit an Galio war erfrischend, weil er beim Kämpfen keine komplexen Gefühle entwickelt. Er ist einfach froh, am Leben zu sein und auf Dinge einzuschlagen.“

Und ab jetzt schlägt Galio in der PBE auf alles Mögliche ein.

Spielweise

Galio Einblicke 1.png
Galio ist ein steinalter Wächter, der gerne die Erde zum Erbeben bringt, wenn er in Teamkämpfen seinen Auftritt Auftritt hinlegt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Magiern ist er sehr robust, er schlägt gerne an vorderster Front die Schädel seiner Gegner ein und seine Verspottungskünste Verspottungskünste sind auch nicht von schlechten Eltern.

Galio will dich schlagen, aber er will dich auch dazu bringen, zurückzuschlagen. Ihm ist es eigentlich egal, wer im Endeffekt wen schlägt – die lebende Statue will lediglich ihre wuchtigen, vom langen Schlaf eingerosteten Glieder strecken, und das am liebsten, indem sie ein paar Leute vermöbelt.

Stärken

Zu Beginn des Spiels kann Galio durch den wirbelsturmartigen Flächenschaden seines Passivs Passivs, Qs Qs und Es Es ganze Vasallenwellen von der Lane pusten. Dadurch verschafft er sich Zeit, in der er mit seiner fast globalen Ult, Heldenhafter Auftritt Heldenhafter Auftritt, Druck auf der ganzen Karte aufbauen kann. Clevere Galio-Spieler sollten die Lebensbalken ihrer Verbündeten im Auge behalten, um wie ein wahrer Held im richtigen Moment aus dem Himmel zur Rettung herabzustürzen.

Winde des Krieges Winde des Krieges gibt dem Koloss die Möglichkeit, seine Feinde aus der Entfernung umzupusten, doch der Rest seines Fähigkeitensets ist eher auf einen direkten Kampf Mann gegen Statue ausgelegt. Wenn er erst einmal bis zu seinem felsigen Hals im Kampfgemenge steckt, kann Galio durch verstärkte normale Angriffe verstärkte normale Angriffe und Durchschlagende Gerechtigkeit Durchschlagende Gerechtigkeit all seine Gegner auf einen Streich angreifen. Sobald Hilfe naht, kann er schließlich durch den enormem Spott von Schild von Durand Schild von Durand alle Feinde in der Nähe an sich binden (ja, richtig gelesen: Galios alter Ult alter Ult ist jetzt sein W xD).

Schwächen

Galio ist besonders gut darin, epische Kämpfe einzuläuten. Fliehen liegt ihm im Gegenzug eher weniger. Dem verzögerten Ansturm von Durchschlagende Gerechtigkeit Durchschlagende Gerechtigkeit kann leicht ausgewichen werden und tankige Champions können ihn auch einfach blocken. Ebenso kann Heldenhafter Auftritt Heldenhafter Auftritt durch gegnerisches Betäuben oder Festhalten unterbrochen werden. Wenn der Koloss einmal im Getümmel aufgeschlagen ist, bleibt ihm meist nichts anderes übrig, als bis zum bitteren Ende durchzuhalten.

Champions wie Aurelion Sol Aurelion Sol, die Vasallenwellen ähnlich schnell und effizient ausschalten können, machen es Galio ebenfalls nicht einfach. Und obwohl die rumplige Skulptur nun nicht mehr ganz so abhängig von Magieresistenz ist wie vor ihrer Aktualisierung, ist sie gegen Teams mit starkem Fokus auf Angriffsschaden immer noch im Nachteil. Das Höllenzepter Höllenzepter bleibt einer seiner Kerngegenstände, der allerdings nicht allzu viel gegen einen überlegenen Zed Zed ausrichten kann.

Champion-Einblicke Galio 5.jpg


Kluft der Beschwörer Tip.png
V10.18:
  • Winde des Krieges Winde des Krieges
    • Windstoß Grundschaden: 80 / 115 / 150 / 185 / 220 ⇒ 70 / 105 / 140 / 175 / 210

V10.10:

  • Schild von Durand Schild von Durand
    • Neuer Effekt: Die passive Komponente hat neue Grafik- und Soundeffekte.

V10.7 - Patch-Aktualisierung vom 01.04.2020:

V10.7:

V10.3 - Patch-Aktualisierung vom 06.02.2020:

V10.3:

  • Winde des Krieges Winde des Krieges
    • Dauer des Tornados: 1.5 Sekunden ⇒ 2 Sekunden
    • Schadensauslösung durch Tornado: 3 ⇒ 4
[...]

Alte Geschichte

Galio Render.png
Bleib hinter mir, Demacianer! Vielleicht hast du es nicht bemerkt, aber ich bin sehr groß.
Gragas Gragas

Draußen vor der großen Stadt Demacia hält der steinerne Koloss Galio aufmerksam Wache. Er wurde als Bollwerk gegen feindliche Magier erbaut und steht oft jahrzehntelang reglos an einem Ort, bis die Nähe mächtiger Magie ihn erneut ins Leben ruft. Sobald er aktiviert ist, nutzt Galio seine Zeit ausgiebig, genießt den Rausch des Kampfs und erfreut sich an der seltenen Ehre, seine Landsleute schützen zu dürfen. Doch jeder Triumph ist bittersüß, denn die Magie, die er bekämpft, ist gleichzeitig die Quelle seiner Kraft, und so fällt er nach jedem Sieg wieder in einen tiefen Schlaf.

Der Koloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galios Geschichte begann in der Zeit nach den Runenkriegen, als Flüchtlinge über das Land zogen, um der zerstörerischen Kraft der Magie zu entkommen. Manche sagen, dass es im Westen Valorans eine Gruppe Vertriebener gab, die von teuflischen dunklen Magiern verfolgt wurde. Von Tagen ohne Rast erschöpft versteckten sich die Flüchtlinge in einem uralten versteinerten Wald. Die Zauberer waren ihnen immer noch auf den Fersen, doch in dem seltsamen Wald wirkte ihre Magie erheblich geschwächt.

Es schien als wären die versteinerten Bäume ein natürlicher Magiedämpfer, die Magie in ihrer Nähe verpuffen ließen. Mit neuem Mut griffen die Flüchtlinge zu ihren Waffen und vertrieben die dunklen Magier aus dem Land.

Manche kamen zu dem Schluss, dass dieser magieschwächende Zufluchtsort ein Geschenk der Götter war. Andere hingegen sahen in ihm eine Belohnung für die furchtbaren Strapazen. Alle waren sie sich jedoch einig, dass dort ihr neues Zuhause errichtet werden sollte.

Mit den Jahren schufen die Siedler aus dem besonderen Holz viele schützende Gegenstände. Schließlich fanden sie heraus, dass man es mit Asche und Kalk vermischen und Petrizit herstellen konnte, ein Material mit mächtigen antimagischen Eigenschaften. Dieses Wissen war der Grundstein ihrer neuen Zivilisation und der Wälle des neuen Königreichs Demacia.

Jahrelang war diese Petrizitbarriere alles, was die Demacianer brauchten, um sich innerhalb ihrer Ländereien sicher vor Magie zu fühlen. In den seltenen Fällen, in denen sie Konflikte außerhalb bestreiten mussten, zeichnete sich ihr Militär durch Stärke und Können aus. Jenseits der Mauern konnten ihre Truppen hingegen wenig gegen Magie ausrichten. Die Ältesten des Königreichs entschieden, dass sie die magiedämpfenden Eigenschaften der Grenzwälle auch in der Schlacht einsetzen können mussten. Sie beauftragten den Bildhauer Durand, für die Armee eine Art Petrizitschild zu erschaffen, und zwei Jahre später enthüllte er dann sein Meisterwerk. Es war nicht ganz das, was viele erwartet hatten, doch die große geflügelte Statue namens Galio wurde zum wesentlichen Bestandteil der Verteidigung des Landes. Außerdem wurde sie überall in Runeterra zum Symbol für die Macht Demacias.

Bei jedem Einsatz der Armee gegen eine magische Bedrohung wurde auch Galio mobilisiert. Mit einem System aus Flaschenzügen, stählernen Schlitten und unzähligen Ochsen zog man die riesige Statue auf das Schlachtfeld. Die große Menge Petrizit verhinderte fast alle arkanen Angriffe und wo man einst den Rückzug antreten musste, konnte man nun entschlossen und direkt gegen Magie vorgehen. Viele Möchtegern-Invasoren erstarrten bereits entsetzt beim Anblick der ehrfurchtgebietenden Steinfigur, wie sie über den Bäumen emporragte. Der „magiefressende“ Titan ermutigte eine ganze Nation und versetzte seine Widersacher in Angst und Schrecken. Während all dieser Zeit dachte jedoch niemand darüber nach, was die enormen Mengen arkaner Energie mit der Statue machen könnten...

Die seltsame Natur dieser Kräfte sollte den Lauf der Geschichte verändern. Demacia war in einer furchtbaren Schlacht mit noxianischen Truppen verstrickt, die in den Grünzahnbergen in Nord-Valoran ausgetragen wurde. Unbemerkt von den Demacianern hatte Noxus eine Eliteeinheit Kriegsmagier aufgebaut, die als „die arkane Faust“ bekannt war. Die einfallenden Bodentruppen setzten die demacianische Armee in einem großen Tal fest und die arkane Faust bombardierte sie mit knisternden Geschossen aus roher Magie. Zum Schrecken der Demacianer durchschlugen die Geschosse den antimagischen Schild Galios.

Dreizehn Tage lang mussten sie furchtbare Verluste erleiden und die Überlebenden verließ schnell der Mut. Gerade als sie alle Hoffnung aufgeben wollten, hörten die Demacianer das bekannte Tosen magischer Explosionen, die ihre Reihen weiter dezimierte. Dieses Mal folgte darauf jedoch ein neues Geräusch. Ein langsames, ohrenbetäubendes Grollen brachte das gesamte Tal zum Beben und klang, als ob zwei Berge aneinander gerieben würden. Ein riesiger Schatten legte sich über sie und die entsetzten demacianischen Truppen bereiteten sich auf den Tod vor.

"Wollen wir dann kämpfen?", erschallte eine tiefe Stimme von oben.

Zum Erstaunen der Demacianer kam sie von dem Koloss, der hinter ihnen aufragte. Galio schien von ganz allein zu sprechen und sich zu bewegen. Irgendwie hatte ihn die Menge absorbierter Magie zum Leben erweckt.

Völlig überrascht beobachteten viele den Riesen und konnten sich einfach keinen Reim auf das machen, was gerade passierte. Bevor sie es überhaupt verstehen konnten, rauschte erneut ein magisches Geschoss auf das demacianische Lager zu, um die verbleibenden Soldaten komplett auszulöschen. Galio warf sich vor die Truppen, schirmte sie ab und absorbierte die Energie mit seinem massigen Körper.

Daraufhin entdeckte Galio die fünf winzig erscheinenden Menschen, die der Ursprung des Geschosses waren, auf den Hängen des nahen Berges.

"Feindliche Magier! Kommt, wir toben uns mal so richtig aus!"

Als er den Berg hochpolterte, bündelten die Noxianer mit ihrer ganzen Kraft einen mächtigen arkanen Energiestrahl, der jeden Stein in Valoran zum Schmelzen gebracht hätte. Doch als sich der Strahl wieder auflöste, stand der Riese weiterhin aufrecht, hatte die Augen geschlossen und leuchtete warm, so als hätte er die gegen ihn gerichtete Magie getrunken. Dann rannte Galio mit fast jugendlichem Überschwang weiter hinauf und stampfte die arkane Faust in den felsigen Boden.

Die verbleibenden Noxianer suchten ihr Heil in der Flucht, und die überlebenden demacianischen Truppen brachen in schallenden Jubel aus. Sie waren begierig darauf, dem lebensrettenden Petrizitwächter zu danken, doch so schnell wie er zum Leben erwacht war, stand er nun wieder regungslos da. Er war in seiner ursprünglichen Pose erstarrt.

Zurück in der Heimat ging die Geschichte über den lebenden Koloss um. Die wenigen, die die Schlacht in den Grünzähnen überlebt hatten, erzählten sie mit gedämpften Stimmen. Die meisten begegneten diesen Geschichten mit stillem Unglauben, als wären sie das Gebrabbel eines Wahnsinnigen. Schließlich hörten die Augenzeugen der Geschehnisse auf, darüber zu reden, um nicht als verrückt erklärt zu werden. Und so wurden sie zur Legende, durch die Menschen in Zeiten der Not Mut schöpfen konnten.

Im gesamten Königreich hätte niemand geglaubt, dass der erstarrte Koloss weiterhin alles wahrnahm, was um ihn geschah. Auch in diesem Zustand war er bei Bewusstsein und sehnte sich, erneut den Rausch der Schlacht zu erleben. Feinde mit riesigen Steinfäusten zu zermalmen, machte Spaß, doch in einem Steinkörper verharren zu müssen, war tragisch.

Galio war verdammt, wie in einem verschwommenen Traum da zu stehen, und Jahr für Jahr Menschen zu beobachten, die ihm Respekt zollen wollten. Er kannte zwar nicht jeden Einzelnen von ihnen, doch als Volk schien er sie langsam zu verstehen. Für ihn war es verwirrend, dass mit der Zeit manche verschwanden und andere, neue Leben auftauchten.

Er fragte sich, wohin sie wohl verschwanden. Vielleicht waren sie ja nur in Reparatur, so wie das auch bei Galio der Fall war, wenn er von einer Schlacht zurückkehrte.

Nach einer der vielen Auseinandersetzungen mit den Barbaren aus Freljord sah Galio, wie lange Menschenkolonnen an ihm vorbeigingen. Sie trugen scheinbar mit Tüchern bedeckte Feldbetten in die Stadt. Als die Prozession an ihm vorbeikam, rutschte eine der Abdeckungen von der Trage, und enthüllte einen blassen, regungslosen jungen Soldaten. Galio hatte ihn schon öfter gesehen und konnte nicht verstehen, wie jemand, der so verwegen war, unter einem Tuch durch die Stadt getragen werden wollte. Langsam dämmerte ihm die traurige Antwort auf seine Frage. Menschen konnten nicht, wie er, einfach wieder neu bemalt und repariert werden. Sie waren zerbrechliche, kurzlebige Kreaturen und er verstand nun, wie sehr sie seinen Schutz brauchten. Der Kampf war zwar seine Leidenschaft, doch diese Menschen gaben ihm nun eine Bestimmung.

Seitdem gab es für Galio nur noch wenige Gelegenheiten, in den Kampf einzugreifen, und er verbrachte manchmal Jahrhunderte in Regungslosigkeit. Magie ist in der Welt nun seltener als in der Vergangenheit und Galio verbringt viel Zeit damit, die Welt durch seine Wachträume zu beobachten. Die einzige Hoffnung der riesigen Statue ist, dass es irgendwann einen mächtigen Zauberspruch geben wird, der sie permanent zum Leben erweckt.

Nur dann kann Galio seine Bestimmung erfüllen und Demacia ein dauerhafter Beschützer sein, der immer zum Kampf bereit ist.

Galio Render alt.png

Lange bevor derlei Formen von Magie reguliert wurden, hatten Magier schon mit der Erschaffung künstlichen Lebens experimentiert. Heutzutage ist es strengstens verboten, doch Golems Verstand einzuflößen, war einst unter erfahreneren Gelehrten gar nicht so unüblich. Einer dieser Visionäre war der demacianische Werkmeister Durand. Im Erschaffen empfindsamer Kreaturen war Duran ohnegleichen. Seine Konstrukte dienten den Grenzstädten seines geliebten Stadtstaates als nimmermüde Wächter zum Schutz vor Demacias Nachbar, Noxus.

Zu seiner eigenen Verteidigung behielt Durand allerdings sein Opus Magnum: Galio. Dieses mächtige Konstrukt, in das Abbild eines Gargoyles gehauen, beschützte ihn auf all seinen Reisen, was es ihm erlaubte, seine wichtige Arbeit ohne Angst vor jenen, die seinem Heimatland feindlich gesinnt waren verrichten zu können. Dies ging so lange gut, bis er durch die Effizienz seiner Wächter endlich den Zorn des Oberkommandos von Noxus auf sich zog.

Durand durchquerte die Heulenden Sümpfe mit seinem Meisterwerk, als er von einer großen Gruppe noxischer Assassinen angegriffen wurde. Von der Überzahl der Gegner überwältigt, musste Galio entsetzt mit ansehen, wie die Mörder seinen Meister niederschlugen und auf der Stelle töteten, bevor sie wieder in den Nebeln der Sümpfe verschwanden. Seines Daseinszwecks beraubt, versank Galio in Verzweiflung. Jahrelang hielt er einsam Totenwache über den Knochen des Meisters, den er nicht beschützen konnte ... als sprichwörtliches Mahnmal seiner immerwährenden Schande, bis eines Tages ein trauriges aber entschlossenes Yordlemädchen Yordlemädchen, mit einer mächtigen demacianischen Krone in der Hand, im Schatten der Statue Rast machte.

Zu Stein erstarrt vor den Blicken seiner unerwarteten Besucherin geschützt, betrachtete Galio die einsame Yordle. Sie sah aus, als würde auch sie eine schwere Bürde auf ihren Schulterntragen. Genauso stumm und stoisch, wie sie gekommen war, brach sie auch in Richtung Demacia auf. Diese Begegnung entzündete einen Funken in Galios Augen. Er entsann sich schließlich wieder des Grundes, für dessen Verteidigung sein Meister gestorben war. Er entstieg seiner selbstgewählten Läuterung und folgte dem tapferen Wesen. Er hatte einen neuen Grund zu leben: der Liga der Legenden beizutreten und im Namen Demacias zu kämpfen.

So etwas wie Erlösung gibt es nicht. Es gibt nur Buße.
Galio Galio

Galio Render alt.png

Lange bevor die Liga begann, derlei Formen von Magie zu regulieren, hatten Magier schon mit der Erschaffung künstlichen Lebens experimentiert. Heutzutage ist es strengstens verboten, doch Golems Verstand einzuflößen, war einst unter erfahreneren Gelehrten gar nicht so unüblich. Einer dieser Visionäre war der demacianische Werkmeister Durand. Im Erschaffen empfindsamer Kreaturen war Duran ohnegleichen. Seine Konstrukte dienten den Grenzstädten seines geliebten Stadtstaates als nimmermüde Wächter zum Schutz vor Demacias Nachbar, Noxus.

Zu seiner eigenen Verteidigung behielt Durand allerdings sein Opus Magnum: Galio. Dieses mächtige Konstrukt - in das Abbild eines Gargoyles gehauen - beschützte ihn auf all seinen Reisen, was es ihm erlaubte, seine wichtige Arbeit ohne Angst vor jenen, die seinem Heimatland feindlich gesinnt waren verrichten zu können. Dies ging so lange gut, bis er durch die Effizienz seiner Wächter endlich den Zorn des Oberkommandos von Noxus auf sich zog.

Durand durchquerte die Heulenden Sümpfe mit seinem Meisterwerk, als er von einer großen Gruppe noxischer Assassinen angegriffen wurde. Von der Überzahl der Gegner überwältigt, musste Galio entsetzt mit ansehen, wie die Mörder seinen Meister niederschlugen und auf der Stelle töteten, bevor sie wieder in den Nebeln der Sümpfe verschwanden. Seines Daseinszwecks beraubt, versank Galio in Verzweiflung. Jahrelang hielt er einsam Totenwache über den Knochen des Meisters, den er nicht beschützen konnte ... als sprichwörtliches Mahnmal seiner immerwährenden Schande, bis eines Tages ein trauriges aber entschlossenes Yordlemädchen Yordlemädchen, mit einer mächtigen demacianischen Krone in der Hand, im Schatten der Statue Rast machte.

Zu Stein erstarrt vor den Blicken seiner unerwarteten Besucherin geschützt, betrachtete Galio die einsame Yordle. Sie sah aus, als würde auch sie eine schwere Bürde auf ihren Schulterntragen. Genauso stumm und stoisch, wie sie gekommen war, brach sie auch in Richtung Demacia auf. Diese Begegnung entzündete einen Funken in Galios Augen. Er entsann sich schließlich wieder des Grundes, für dessen Verteidigung sein Meister gestorben war. Er entstieg seiner selbstgewählten Läuterung und folgte dem tapferen Wesen. Er hatte einen neuen Grund zu leben: Um im Namen Demacias zu kämpfen.

So etwas wie Erlösung gibt es nicht. Es gibt nur Buße.
Galio Galio

Galio Standard Galio C alt3.png Kandidat Worlds 2018 Orb.png
Galio, der trauernde Beschützer
Datum
10 August, 20 CLE
Beobachtung

Galios Gesichtsausdruck erweckt immer den Eindruck, als sei er reichlich gedankenverloren. Man kann diesen Anblick missverstehen und denken, die große Bestie sei mit Dummheit geschlagen. Seine Gesichtszüge, besonders sein ausgeprägter Kiefer mit dem übertrieben großen Unterbiss, verleihen dem stattlichen Gargoyle das Aussehen eines Einfaltspinsels. Dieser magisch herbeigeführte Anblick aber soll seine Gegner irreführen, um sie in Sicherheit zu wiegen, indem sie annehmen, Galio wäre etwas langsam im Kopf. In Wahrheit stellt sich die Situation ganz anders dar: Galio studiert eingehend, was vor ihm liegt. Die Flügeltür - und das Zeichen über ihr - sind alles was zählt.

'Der wahre Gegner lauert im Inneren.'

Galio nickt wissend, bewegt sich aber nicht vorwärts. Er steht da wie eine Statue.

Nach einer langen Pause erwacht Galio zum Leben und poltert auf die Tür zu. Große, mächtige Flügel breiten sich weit aus, schlagen sachte durch die Stille der Luft und treiben den Gargoyle schließlich mit einem nicht mehr ganz so sachten Wusssccchhh! vorwärts. Seine Bewegungen sind so anmutig, wie sie für ein Wesen aus Stein und Metall möglich sind.

Die Türen schwingen auf und geben den Blick auf tiefschwarze Finsternis preis. Die Panther aus mit Gravuren versehenem Obsidian, welche die Türöffnung flankieren, weisen Galio den Weg ins Innere. Er kommt der Aufforderung seiner steinernen Brüder nach.

Betrachtung

Als eine plötzliche Flut aus Licht auf ihn einströmt, weiß Galio, wo er ist. Nie bestand auch nur die Möglichkeit, dass er diesen Ort vergäße. Die Lichtung war von einem dichten Wäldchen aus Obstbäumen umgeben. Im Zentrum der Lichtung lagen Durands Knochen, im Laufe unzähliger Tage vom Wetter gebleicht. Er konnte die Pfirsiche und Kirschen, die auf den Ästen reiften, riechen.

Galio verabscheute diesen Geruch; der Gestank süßer Früchte, die in nie endendem Kreislauf wuchsen, heranreiften und verfaulten, erinnerte ihn an sein Versagen, Durand, seinen Schöpfer, zu retten. Er war gescheitert, als es darum ging, seinen Meister vor den Assassinen aus Noxus zu beschützen, die ihnen aufgelauert hatten. Und an diesem Ort hielt er noch Jahre später reumütig Wache.

Ich wünschte, sie hätten mich an seiner Stelle getötet. Noch heute dachte er wie damals, doch dieses Mal wusste er, dass etwas anders war. Ein ungebetener Gedanke, der sich als sein eigener ausgab, schlich sich langsam in sein Bewusstsein.

Nein. Das tue ich nicht.

Galio bewegte sich, versuchte, den eindringenden Gedanken aus seinem Kopf zu schütteln. Er wusste, dass es unmöglich war, hier zu sein, aber alles fühlte sich so real an. Der schwere, süßliche Geruch der Früchte beunruhigte ihn. War das noch immer die Beurteilung?

"Ja, so ist es, Galio aus Demacia." Die piepsige, aber dennoch mächtige Yordle-Stimme gehörte einer Frau.

Auf einem nahen Baumstumpf saß eine ihm bekannte Gestalt. Er erkannte die weibliche Yordle, doch sie trug nicht das, was sie in Galios Erinnerung trug, als sie sich das erste Mal an diesem Ort trafen. Sie trug die Rüstung eines Kriegers Demacias. Anders als bei ihrem ersten Treffen wusste er nun, dass der Name der Yordle Standard Poppy Standard Poppy lautete. Er hatte nie mit Poppy geredet. Tatsächlich ließ er sie nie wissen, dass er sich ihrer Gegenwart bewusst war. Poppy hatte Galio auf der Lichtung stehen sehen, doch sie gab nie auch nur einen Hinweis, dass sie dachte, er sei mehr als nur eine leblose Statue.

"Du bist Poppy." Galios Worte waren mit Bedacht gewählt. "Ich kenne dich. Das war, bevor du der Liga beigetreten bist. Ich habe dich gesehen. Hier."

Das Yordle-Mädchen lächelte, obwohl sie leicht ihren Kopf schüttelte. "Hier...ja, hier hast du Poppy getroffen, doch, leider - bin ich nicht Poppy." Das Yordle-Mädchen erhob sich, kam auf Galio zu und streckte seine Hand aus. "Du weißt, dass das stimmt." Das Mädchen lächelte erneut. "Es ist in Ordnung, wenn du mich weiterhin Poppy nennen möchtest."

Galio hatte diesen Ort jahrelang betrachtet, aber zum ersten Mal erlaubte er sich, die Umgebung näher zu untersuchen, ohne nach möglichen Hinterhalten oder Stellen zu suchen, die schwer zu verteidigen waren. Eine plötzliche leichte Brise ließ den Geruch der Bäume verfliegen. Er konnte hören, wie Blätter leise raschelten. Er bemerkte, wie die dahintreibenden Blütenblätter mit jedem Windhauch durch die Luft wirbelten.

Galio streckte seine krallenartige Pranke aus und nahm die winzige Hand des Yordle-Mädchens. Er konnte die Wärme ihres Fleisches auf seiner steinernen Haut spüren. "Danke, Poppy."

Sie nickte. "Weshalb möchtest du der Liga beitreten, Galio?"

Der beißende Geruch der Früchte wehte wieder zurück auf die Lichtung und Galio wurde etwas schwummerig. "Ich muss für Demacia kämpfen. Es war die Heimat meines Schöpfers."

Poppy umklammerte auch die andere, noch freie Hand des Gargoyles. Als sie direkt vor Galio stand, schaute sie mit freundlichen und dennoch ernsten Augen zu ihm auf. "Weshalb möchtest du der Liga beitreten, Galio?"

Galio dachte gewissenhaft über Poppys Frage nach. Er wusste, dies war nicht die wahre Poppy, aber er nahm an, dass ihr Bild zu einem bestimmten Zweck verwendet wurde. Er erinnerte sich, dass es der Anblick eben dieser Yordle war, der ihn aus seiner selbstgewählten Verbannung befreite. Er wusste, dass auch sie eine enorme Bürde trug. Es war dieselbe Art von Bürde, mit der auch er versuchte, fertig zu werden - die Bürde des Scheiterns. Galio hatte später erfahren, dass Poppy ihren Vater bei einem Überfall verloren hatte, der auch von noxischen Assassinen ausgeführt worden war.

Sie teilten ein so entsetzliches Schicksal, begegneten ihm aber auf so unterschiedliche Art und Weise. Poppy wurde sogar noch entschlossener, ihre Mission zu erfüllen - einem General Demacias eine Krone zu überreichen, die ihr Vater angefertigt hatte. Galio hatte...einen anderen Weg gewählt. Nun begriff er, dass es seine und nur seine Entscheidung gewesen war, nicht über den Überresten seines Schöpfers, sondern über den Trümmern seiner eigenen Selbstüberschätzung die Totenwache zu halten.

Beschämt schaute er einen Moment lang von Poppy weg. Nun wusste er die Antwort. "Ich möchte beitreten, weil es meine Entscheidung ist. Es ist mein eigener freier Wille. Ich möchte für die Heimat meines Schöpfers...für meine Heimat kämpfen."

"Wie fühlt es sich an, seine Gedanken nicht verbergen zu können?"

Der beißende Duft löste sich ein weiteres Mal auf. Galio schaute auf Poppy herab und sein Lächeln entblößte leicht seine Fangzähne. "Ich...bin es gewohnt. Ich teilte meinen Geist mit meinem Schöpfer. Ich teile meinen Geist mit dir. Ich werde meinen Geist mit jedem Beschwörer teilen."

Eine weitere Flut aus Licht umspülte Galio. Er stand allein vor einer weiteren Flügeltür. Dieses Mal hielt er nicht inne - Galio schlug die Türen weit auf und betrat die Liga der Legenden.

Alte Fähigkeiten

Runenhaut
Galio Runenhaut.png

Passiv: Galio erhält 50 % seiner Magieresistenz als Fähigkeitsstärke.

Fähigkeitendetails
Runenhaut ist eine selbstbezogene Verbesserung.

Zusätzliche Informationen:

  • Senkungen von Galios Magieresistenz, wie etwa durch Ende der Weisheit Ende der Weisheit, senken durch Runenhaut auch Galios Fähigkeitsstärke in dem Zeitraum.
  • Aufgrund seiner Grundmagieresistenz von 32,1 − 53,35 (abhängig von der Stufe), erhält Galio automatisch 16,05 − 26,05 (abhängig von der Stufe) zusätzliche Fähigkeitsstärke durch Runenhaut.
  • Runenhaut wandelt auch die zusätzliche Magieresistenz von Bollwerk Bollwerk in temporäre Fähigkeitsstärke um.


Entschlossenes Zerschmettern
Reichweite: 940 / 235
Geschwindigkeit: 1300
Kosten: 60 / 65 / 70 / 75 / 80 Mana
Abklingzeit: 7 Sekunden
Galio Entschlossenes Zerschmettern.png

Aktiv: Galio feuert einen zerstörerischen Stoß auf die gewählte Zielfläche, verursacht an allen getroffenen Gegnern Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden und Verlangsamung Tip.png verlangsamt diese für 2.5 Sekunden.

Magischer Schaden:
80 / 135 / 190 / 245 / 300 (+ 60 % der Fähigkeitsstärke)
Verlangsamung:
24 / 28 / 32 / 36 / 40 %
Fähigkeitendetails
Entschlossenes Zerschmettern ist eine Fähigkeit mit bodenpositionsbezogener Zielerfassung.


Bollwerk
Reichweite: 800
Kosten: 60 Mana
Abklingzeit: 13 Sekunden
Galio Bollwerk.png

Aktiv: Galio gewährt dem gewählten Champion Tip.png verbündeten Champion oder sich selbst für 4 Sekunden zusätzliche Rüstung und zusäzliche Magieresistenz und Heilkraft Tip.png heilt sich jedes mal, wenn der von Bollwerk beschützte Champion Tip.png Champion Schaden erleidet. Dabei ist jede Heilung 20 % geringer im Vergleich zur Vorangegangenen.

Resistenzwerte:
30 / 45 / 60 / 75 / 90
Initialheilung:
25 / 40 / 55 / 70 / 85 (+ 30 % der Fähigkeitsstärke)
Maximale Heilung:
100 / 160 / 220 / 280 / 340 (+ 120 % der Fähigkeitsstärke)
Fähigkeitendetails

Zusätzliche Informationen:

  • Geistessicht Geistessicht passive Fähigkeit erhöht die Heilung.
  • Bollwerk hat keine Ausführzeit und unterbricht keine von Galios vorherigen Aktionen.
  • Wenn Galio Bollwerk auf sich selbst anwendet, so erhält er temporär durch Runenhaut Runenhaut 15 / 22,5 / 30 / 37,5 / 45 Fähigkeitsstärke.
    • Diese Fähigkeitsstärke wird auch sofort in den Schaden von bereits laufenden Fähigkeiten, wie Götze von Durand Götze von Durand, mit einberechnet.


Gerechter Windstoß
Reichweite: 1180
Kosten: 60 / 65 / 70 / 75 / 80 Mana
Abklingzeit: 13 / 12 / 11 / 10 / 9 Sekunden
Galio Gerechter Windstoß.png

Aktiv: Galio entfesselt einen Windstoß in die gewählte Richtung, der an allen getroffenen Gegnern Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden anrichtet, und einen Pfad hinterlässt, der für 5 Sekunden Galio und seinen Verbündeten Lauftempo Tip.png zusätzliches Lauftempo gewährt, solange sie sich auf diesem in Richtung des Luftstroms bewegen.

Magischer Schaden:
60 / 105 / 150 / 195 / 240 (+ 50 % der Fähigkeitsstärke)
Lauftempobonus:
30 / 35 / 40 / 45 / 50 %
Fähigkeitendetails
Gerechter Windstoß ist eine Fähigkeit mit richtungsbezogener Zielerfassung.

Zusätzliche Informationen:

  • Gerechter Windstoß' zusätzliches Lauftempo skaliert multiplikativ.
    • Galio und Verbündete, die entgegen der Windrichtung laufen, erhalten den Lauftempobonus nicht.


Götze von Durand
Reichweite: 600 / 575
Kosten: 100 Mana
Abklingzeit: 150 / 135 / 120 Sekunden
Galio Götze von Durand.png

Aktiv: Galio verwandelt sich in eine Statue und kanalisiert für 2 Sekunden, halbiert in dem Zeitraum erhaltenen Schaden und Spott Tip.png verspottet währenddessen nahe Gegner, ungeachtet von deren Massenkontrollverringerung.

Wenn die Kanalisierung endet, verursacht Galio an allen nahen Gegnern Magischer Schaden Tip.png magischen Schaden, der um 10 % erhöht wird, für jeden Normaler Angriff Tip.png normalen Angriff, den Galio während der Kanalisierung von Spott Tip.png verspotteten Gegnern erhalten hat, bis zu einem Maximum von 80 %.

Minimaler magischer Schaden:
200 / 300 / 400 (+ 60 % der Fähigkeitsstärke)
Bonusschaden pro Normaler Angriff:
20 / 30 / 40 (+ 6 % der Fähigkeitsstärke)
Maximaler Magischer Schaden:
360 / 540 / 720 (+ 108 % der Fähigkeitsstärke)

Götze von Durand kann in den ersten 0,25 Sekunden nicht von Bewegungsbefehlen abgebrochen werden, sofern wenigstens ein gegnerischer Champion beeinflusst wird. Während der Kanalisierung kann Galio Beschwörerzauber und Aktive Gegenstände einsetzen, die keine Animation haben (z.B. Entzünden Entzünden).

Fähigkeitendetails
Götze von Durand ist eine Fähigkeit mit bodenpositionsbezogener Zielerfassung.

Zusätzliche Informationen:

  • Die Spott Tip.png Verspottung kann pro Ausführung von Götze von Durand nur einmal einen gegnerischer Champion beeinflussen.
    • Verhindern oder Blockierung der Initialverspottung, sorgt daher nicht für eine erneute Beeinflussung nach Ablauf der Immunität.
  • Champions, deren normale Angriffe harte Massenkontrolle anwenden oder ermöglichen, wie Udyrs Udyrs Macht des Bären Macht des Bären oder Braums Braums Erschütternde Hiebe Erschütternde Hiebe können während der Verspottung Götze von Durand beenden.
  • Götze von Durand hat eine kurze Ausführzeit und so kann daher noch nachträglich mit Blitz Blitz der Ausführort verhindert werden.
    • Wird Blitz Blitz verwendet, während Götze von Durand aktiv ist, so wird der Beschwörerzauber direkt danach ausgeführt.
      • Ist jedoch kein gegnerischer Champion getroffen, so wird dadurch Götze von Durand sofort abgebrochen.
  • Wird Götze von Durand mit Blitz Blitz abgebrochen, so wird der Schaden in der Umgebung um Galios ursprünglicher Position angerichtet.
  • Der Schadensradius von Götze von Durand ist geringfügig größer, als der Verspottungsradius, was dazu führt, dass auch nicht verspottete Ziele am Rand Schaden erleiden.


Alte Splash-Arts

Alte Ladebildschirmbilder

Galio OriginalCentered.jpg
Galio Standard Galio Sq.png
Galio
der Koloss
Rolle(n):
Tank Tip.png Wächter
Sekundäre Attribute:
Mana Tip.png Mana
Nahkampf Tip.png Nahkampf
Adaptive Kraft Tip.png Magisch
Preis:
Blaue Essenz Währung.png 3150 | RpPoints.png 790
Erscheinungsdatum:
10.08.2010
Letzte Änderung:
V10.18


Unter folgenden Links findest du verschiedene Statistiken über Galio, wie zum Beispiel Gewinnrate, Bannrate, empfohlene Gegenstände, Runen und vieles mehr. Beachte, dass dies externe Links sind, wir haben keinen Einfluss auf den Inhalt!

ChampionGG logo.png

LeagueofGraphs logo.png

Probuilds logo.png

Trivia

Entwicklung

  • Galio wurde von Rjcombo entwickelt.[5]
  • Galios englische Stimme, David Lodge, spricht auch Skarner Skarner.[6]
  • Die visuellen Effekte zu Torwächter-Galios Login-Bildschirm wurden von Anthony Possbon designt.[7]

Generelles

Referenzen

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