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Kurzgeschichte

Ein Festmahl eines Königs würdig

Von Graham McNeill

Eine kolossale Gestalt stapfte durch den hüfthohen Schnee der Schlucht und bahnte sich einen Weg nach oben. Sie schien fest entschlossen, dem Schneesturm zu trotzen.


Geschichte

Eine kolossale Gestalt stapfte durch den hüfthohen Schnee der Schlucht und bahnte sich einen Weg nach oben. Sie schien fest entschlossen, dem Schneesturm zu trotzen. Hinter ihr blieb ein tiefer Graben zurück und klauenbewehrte Füße lockerten bei jedem Schritt lose Schieferplatten unter dem Schnee. Heulende Winde bauschten ihren Flickenumhang aus zusammengenähten Lederstücken auf und die Gestalt wickelte ihn fester um ihren Körper.

Selbst für einen Troll war Trundle Trundle riesig. Seine Muskeln waren hart wie Stein und zeichneten sich unter der dicken blauen Haut ab, die an Leder erinnerte, das unter der Wüstensonne getrocknet worden war. Trundle hatte zwar noch nie eine Wüste gesehen, doch er wusste, was das Wort bedeutete.

Die Eishexe Eishexe hatte ihm von einem Ort jenseits der südlichen Berge erzählt, wo die Sonne die Haut verbrannte und der Schnee eigentlich der Schotter war, der in verschiedene Körperfalten geriet und nicht schmolz.

In Trundles Ohren klang das sehr weit hergeholt. Was sollte man mit Schnee anfangen, der nicht schmolz?

Er hatte einen riesigen Ledersack über seine massige Schulter geschwungen, der vollgestopft war mit den Kadavern von Elnuhks, Drüvasks, Wildschweinen und tollpatschigen Bergziegen. Seine Finger reichten nicht, um die Tage zu zählen, die er nun schon unterwegs war, und das Fleisch gab langsam einen köstlich ranzigen Mief ab. Das schwarze Blut, das sich im Sack angesammelt hatte, war mittlerweile hartgefroren.

Eisige Klippen ragten zu beiden Seiten von ihm auf und erinnerten an Ozeanwellen, die plötzlich zu Eis erstarrt waren. Vielleicht waren sie das ja auch. Trundle wusste es nicht. Die Eishexe hatte ihm von einer längst vergangenen Zeit erzählt, in der Magie alle möglichen verrückten Dinge mit der Welt angestellt hatte. Vielleicht lief er also tatsächlich gerade durch einen schäumenden Ozean auf dem Dach der Welt. Ihm gefiel diese Idee und er fragte sich, ob er so hoch im Norden Skelette von Seemonstern sehen würde.

Seemonster im Eis, ja, das wäre eine gute Geschichte, die er bei seiner Rückkehr erzählen könnte. Egal, ob sie stimmte oder nicht. In den Schädeln der meisten Trolle war es sowieso zappenduster und sie würden ihm alles abkaufen.

Aber er wollte nicht zu viel nachdenken.

Seine kleinen grauen Zellen würde er später noch brauchen.

Das hier war nicht sein Territorium und man konnte hier auf mehr Arten sterben, als er zählen konnte. Und er konnte viel weiter zählen als die meisten Trolle, die er kannte.

Er könnte in eine Gletscherspalte stürzen, von einem hungrigen Eiswyrm verschlungen werden oder im Kessel einer der wilden Trollklans landen, die hier oben lebten. Sie waren größer als die meisten anderen Trolle, hatten aber nicht genug Verstand, um einem König das Sagen zu überlassen, und Titel hatten für sie so viel Bedeutung wie die Darmwinde eines Elnuhks.

Sie würden ihm einfach die Arme und Beine ausreißen und als Imbiss hinunterschlingen, wenn er sich wichtigmachen würde.

Deshalb war der Grund für seine Reise auch so seltsam. Er hatte nämlich Geschichten über einen Riesentroll namens Yettu gehört, der herumlief und den anderen Klantrolls erzählte, dass er der Trollkönig war. Trundle musste ein paar Köpfe gegeneinander knallen lassen, als ein paar dreiste Trolle diese Geschichten hörten und dummes Zeug plapperten. Wirklich dummes Zeug wie. „Wenn jeder sich König nennen kann, warum bekommt Trundle dann mehr zu Essen? Warum müssen sie tun, was er ihnen sagt?“

Doch, jemand musste sich um diesen Yettu kümmern, bevor das alles aus dem Ruder lief.

Nur weil er ein König wie Grubrak und die anderen alten Trollfürsten sein wollte, hieß das noch lange nicht, dass andere das auch durften!

Die drahtigen Haare auf Trundles Rücken kribbelten, als würde ihn jemand beobachten.

Er konnte sie noch nicht sehen, aber den Gestank ihrer Körper unter dem Schnee vor ihm bereits riechen. Jeder Troll, der sich König nannte, brauchte ein Gespür dafür, wann Blutvergießen drohte, sonst braucht er sich gar nicht erst König zu nennen.

Er ging weiter, als hätte er nichts bemerkt und wäre nur unterwegs, um seinen morgendlichen Strahl Wasser in die Ecke zu stellen. Er tat so, als müsste er gähnen, und bleckte seine großen, breiten Zähne, während er die klumpigen Schneewehen vor sich beobachtete.

Es war schwierig, durch den wirbelnden Schneesturm und die heulenden Winde überhaupt etwas zu erkennen.

Da, zwei Schneehaufen, die etwas zu groß und gleichmäßig waren, als dass sie natürlich entstanden sein könnten.

Außerdem ragte ein Fuß aus dem einen und ein Haarbüschel aus dem anderen.

Trundle grinste breit, zeigte seine Zahnlücken und schüttelte den Frost aus seiner zotteligen roten Mähne.

Dann packte er den gefrorenen Griff seiner treuen Keule unter seinem dreckigen Flickenmantel und machte sie von seinem Gürtel los. Er stapfte vorwärts und tat weiter so, als würde er gegen den bitterkalten Wind und das Schneetreiben ankämpfen.

Zwei lange Finger mit langen, gelben Nägeln bohrten sich durch den Schnee des Haufens zu seiner Linken. Sie zogen sich rasch wieder zurück und stattdessen erschienen auf einmal zwei gelbe Augen.

Trundle wartete, bis er auf eine Keulenlänge zu dem Hügel herangekommen war und zog dann Knochensplitter hervor. Sofort fiel die Temperatur und die eisige Kälte stach ihm in die Hände, als das ewige Eis die Luft um ihn herum gefrieren ließ. Die Keule war ein riesiger Splitter aus wahrem Eis, der an einem Obsidiangriff befestigt war, und sie hatte ihn noch nie im Stich gelassen.

Die Augen im Hügel weiteten sich überrascht, als Trundle durch die Luft sprang und seine riesige Keule mit einem befriedigenden Knirschen auf den Schnee niederfahren ließ.

Ein Troll mit grünlicher Haut, die an moosbewachsene Baumrinde erinnerte, erhob sich wankend aus seinem Versteck. Sein eingeschlagener Hinterkopf glich mehr einem Krater. Er schwang ein Schwert mit Steinklinge in Trundles Richtung, doch die gefurchte Stirn und die verdrehten Augen machten deutlich, dass er gerade herauszufinden versuchte, ob er tot war oder nicht.

„Ich wohl tot“, meinte der Troll.

„Da hast du wohl recht“, erwiderte Trundle und der Troll fiel kopfüber in den Schnee.

Der zweite Angreifer sprang mit einem kehligen Brüllen aus dem Hinterhalt, hob eine riesige Steinkeule über den Kopf und ließ sie dort niedersausen, wo Trundle einen Augenblick zuvor noch gestanden hatte. Er schien verwirrt, dass er am anderen Ende der Waffe keinen toten Troll erblickte. Bis er begriffen hatte, dass der einzige tote Troll in Sicht sein Kumpel war, hatte Trundle ihn bereits mit einer massigen Faust an der Gurgel gepackt.

Er hob den Troll – ein mittelgroßes Exemplar mit rostbrauner Haut – hoch. Die Kreatur war übersät von knotigen Geschwülsten und drahtige Haarbüschel wuchsen in seinen Achselhöhlen und seinem Schambereich.

„Also gut, du Schlawiner!“, sagte Trundle gut gelaunt.

„Du solltest tot sein“, gurgelte der Troll. „Ich wollt dir doch eins überbraten.“

„Das hab ich gesehen“, erwiderte Trundle und drückte auf die Luftröhre des Trolls, bis sein Gesicht schön lila leuchtete. „Aber ich lebe noch. Dein Kumpel hier und du habt wohl den Kürzeren gezogen, was?“

Trundle ließ den Troll los, der mit einem rasselnden Keuchen in den Schnee fiel.

„Das Land hier gehört König Yettu“, schnaufte er. „Was willst‘n hier?“

Trundle hielt Knochensplitter an den Kopf des Trolls, der vor Schmerz schnaubte. Die Nähe des Eises war nicht angenehm.

„Ich bin Trundle, der Trollkönig, und du sollst mich zu Yettu bringen“, sagte er.

Der Troll mit der rostbraunen Haut hieß Sligu und er führte Trundle durch den Schneesturm auf eine Ansammlung kleiner Punkte im Gletscher zu, die aussahen wie Höhleneingänge. Sligu war nicht der gesprächigste Troll, aber nach ein paar ermutigenden Klapsen mit Knochensplitter fielen ihm doch ein paar interessante Gesprächsthemen ein.

Trundle wusste, dass Trolle im Allgemeinen nicht über besonders viel Fantasie verfügten. Laut Sligu war Yettu ein Berg mit Augen, ein Kämpfer mit Fäusten groß wie Felsbrocken und einem Bauch so tief wie eine Schlucht. Trundle bekam einen Eindruck davon, womit er es zu tun haben würde.

„Und wie kam er auf die Idee, sich König zu nennen?“, fragte Trundle.

„Hat gehört, dass‘d dich König nennst und die besten Leckerbissen als erster abbekommst“, antwortete Sligu. „Dann wars nur noch König hier und König da!“

„Ich dachte, ihr Nordtrolle hasst solche Titel?“

„‘Türlich. Aber Yettu hat gesagt, wenn sie gut genug sin‘ für warmhäutige Südtrolle wie dich, dann is er auch König. Dann hat er alle anderen Klanhäuptlinge abgemurkst und keiner wollt mehr was dagegen sagen.“

„Er hat sie alle getötet?“

„Ja, hat dem Häuptling der Felsenfresser den Kopf vom Hals gehauen“, erklärte Sligu. „Is bis ins nächste Tal gesegelt.“

„Nicht schlecht“, meinte Trundle und fragte sich, wie weit er einen Kopf wohl schlagen könnte.

„Und dann hat er die Trolle vom Eishöhlengletscher ausgeräuchert und ihr Lager übernommen.“

„Wie hat er das gemacht?“

„Hat ’ne Menge Höhlenpilze und Elnuhk-Dung gefuttert, Höhleneingang blockiert und im Lüftungstunnel ordentlich einen fahren lassen.“

„Clever“, sagte Trundle. „Ekelhaft, aber clever.“

„Und dann hat er noch den größten Troll von den Nachtnässern bis zu den Knien gefressen.“

„Warum nur bis zu den Knien?“, wollte Trundle wissen. „Füße schmecken doch auch.“

Sligu zuckte mit den Schultern und ein winziges Nagetier streckte seinen Kopf mit einem missbilligenden Quietschen aus dem verfilzten Pelzknoten in seinem Nacken. „Weiß nich‘. Irgendwas gefaselt von zu stinkig. Hat gesagt, nicht mal Mittenschlecker fassen die an.“

„Die sind doch lecker und knusprig“, meinte Trundle und warf einen Seitenblick auf Sligus Füße. Breit und flach, genau wie Trundle sie mochte, mit schön verkrusteten Zehennägeln.

„Ich knabber gerner an ’nem Finger, aber ’n schöner Fuß is auch lecker“, stimmte Sligu zu.

Trundle stupste den Troll mit Knochensplitter an und sagte: „Erzähl mir mehr von Yettu.“

„Is ja gut“, brummte Sligu. „Hat von deiner großen Trollhorde gehört und wollt auch eine. Jemand hat gesagt, nur der König hat ’ne Armee, also musste er König werden.“

„Hat er eine Krone?“

„Was isn ’ne Krone?“, fragte Sligu.

„Ist wie ein Hut mit Zacken, der allen sagt, dass du König bist.“

„’n sprechender Hut? Wohl magisch, was?“

„Einige von ihnen schon, ja“, meinte Trundle.

„Dann hat er ’ne Krone.“

„Wo hat er sie her?“

„Behauptet, aus der Wampe von ’nem Eiswyrm, wo er durchmarschiert ist wie durch ’nen stinkigen Tunnel. Aber Kumpel Regi sagt, er hat se selber aus Zähne und Geweihe gebastelt, wo er in ’nem Dunghaufen gefunden hat.“

Dunghaufen oder nicht, Trundle wollte diese Krone jetzt sehen. Es ging ja nicht an, dass so ein Möchtegernkönig sich für besser hielt als Trundle, nur weil er eine größere Krone hatte!

„Wie weit noch bis zu Yettus Höhle?“

Sligu deutete mit einem krummen Finger auf einen blau schimmernden Gletscher am Ende der Schlucht, der aussah, als hätte jemand grob einen riesigen Trollkopf hineingehauen. Das riesige Gesicht aus Eis war das zweitgrößte Gebilde, das Trundle je gesehen hatte. Die Augen blickten feindselig und hinterlistig, dicke Lippen mit herausragenden Hauern lagen unter einer riesigen, wulstigen Nase.

„Soll das Yettu sein?“, fragte Trundle. Er musste sich anstrengen, nicht beeindruckt zu klingen.

Sligu nickte. „Ja, aber de Nase stimmt nich ganz.“

Eine Reihe sich windender Steinpfade und Knochengerüste bildeten einen gefährlichen Weg hinauf auf die schimmernde Gletscheroberfläche.

„Na, dann klettern wir mal los“, meinte Trundle.

Als Trundle und Sligu den Eingang von Yettus Höhle erreicht hatten, ging die Sonne hinter dem Rand der Schlucht unter. Der Eingang lag im breiten Nasenflügel des gehauenen Kopfes und das Wasser, das von den Eiszapfen im Inneren tropfte, hatte eine seltsam grüne Färbung.

Zwei wilde Trolle mit riesigen Knochenäxten hielten Wache. Sie waren nackt, abgesehen von ihren Helmen, die aus ausgehöhlten Drüvaskschädeln gefertigt worden waren.

Sie waren groß, das musste Trundle zugeben, drahtig und hatten orangefarbene Haut. Aus den leeren Augenhöhlen der toten Tiere standen Haarbüschel wie Vogelnester hervor. Beide waren größer als Sligu. Trundle wurde langsam klar, dass man ihn als Vorposten ausgewählt hatte, weil er hagerer war und sich besser verstecken konnte als der Rest.

Wenn diese Kerle schon so groß waren, wie groß war dann erst Yettu …?

„Wer da?“, fragte die erste Wache.

„Ich bin’s, Sligu.“

„Welcher?“

„Dein Bruder, Dunghirn.“

„Achso, der Sligu“, antwortete die Wache. „Sag doch gleich! Was wollen?“

Sligu deutete mit einem gelben Daumen in Trundles Richtung und meinte: „Der da will zu Yettu.“

„Niemand zu Yettu darf“, erklärte die zweite Wache. Seine Knopfaugen sahen aus wie Kohlestückchen.

„Er will mich aber sehen“, erwiderte Trundle.

„Mich? Wer sein mich?“, fragte die zweite Wache. „Das sein du?“

Trundle versuchte, der Logik der Wache zu folgen, aber da machte sein Hirn nicht mit.

„Ich bin Trundle“, sagte er. „Trundle, der Trollkönig.“

„Ich von dir gehört“, meinte Sligus Bruder. „Du nicht von hier.“

„Du bist clever“, entgegnete Trundle.

Der Troll schüttelte den Kopf und deutete mit seiner Axt auf die Wache mit den Knopfaugen. „Der da clever.“

Trundle zog der cleveren Wache mit den Käferaugen eins mit Knochensplitter über und wandte sich wieder an Sligus Bruder. Der Troll warf einen Blick auf die glitzernde Masse aus wahrem Eis, die einmal sein Kumpel gewesen war. Trundle konnte die Felsen in seinem Kopf fast aneinander reiben hören, während seine Augen zwischen der Keule und ihrem Besitzer hin- und herwanderten.

Wenn ein Troll nachdachte, konnte das eine Weile dauern. Trundle nahm also den großen Sack von seiner Schulter und hielt ihn Sligus Bruder hin. Ein unwiderstehliches Aroma aus madigem, ranzigem Fleisch und geronnenem Blut entwich dem zerlumpten Stoff.

Der Troll leckte sich die Lippen und dicke gelbe Speichelfäden tropften zwischen seinen Hauern herab.

Trundle griff in den Sack, nahm ein Stück Fleisch heraus und überließ es ihm.

„Du rein“, sagte Sligus Bruder mit einem hungrigen Lächeln.

Sligus Bruder hieß auch Sligu, wie sich herausstellte. Also hatte Trundle die brillante Idee, den einen großer Sligu und den anderen kleiner Sligu zu nennen. Sogar die Wache mit dem eingeschlagenen Kopf könnte die beiden jetzt unterscheiden, falls sie vergessen sollte, dass sie tot war, und wieder aufstand.

Der große Sligu führte ihn tiefer in den Gletscher hinein, durch ein funkelndes Netzwerk aus glatten Tunneln, die tief in das Eis gehauen worden waren. Diese Wege waren nicht von Trollen gemacht worden, doch Trundle hatte auch nicht den Eindruck, dass sie natürlich entstanden waren. Sie wirkten irgendwie seltsam und magisch und erinnerten ihn an das gefrorene Labyrinth unter dem Palast der Eishexe.

Sie gingen an Höhlen mit stacheligen Eisdächern vorbei, die von Trollen aller Formen und Größen bewohnt wurden. Trundle konnte nicht umhin zu bemerken, dass die Formen und Größen von einfach nur richtig groß bis zu kolossal groß reichten.

Er verlor bald den Überblick darüber, wie viele Trolle er bereits gesehen hatte.

„Ihr Nordtrolle seid ganz schön groß“, sagte er.

Der große Sligu nickte. „Viele Monster hier. Wollen Trolle fressen. Nur große Trolle überleben.“

Trundle sah sich den kleinen Sligu genauer an. Er fragte sich, wie er wohl überleben konnte, und vermutete, dass in seinem Kopf wohl mehr los war als bei den anderen. Das hatte zwar nicht viel zu sagen, doch Schläue fiel einem gerissenen Troll wie Trundle sofort auf.

Vielleicht sollte er den kleinen Sligu mit nach Hause nehmen. Schlaue Trolle sollte man nicht zu lange aus den Augen lassen. Sligu mochte zwar klein sein, doch früher oder später konnte auch er große Ideen haben.

Der große Sligu führte sie schließlich in eine gigantische Höhle tief im Herzen des Gletschers. Ein Strahl Mondlicht bohrte sich durch ein Loch in der Höhlendecke und ließ die hochragenden Eiswände schimmern. Lichter und geisterhafte Formen tanzten auf ihnen. Trundle fand das sehr hübsch, bis er sich daran erinnerte, wie Yettu diese Höhlen erobert hatte. Er versuchte, sich nicht vorstellen, wie Yettu seinen warzigen Hintern gegen das Loch gepresst und seine donnernden Darmwinde hindurchgejagt hatte.

„Große Trolle hier bei König“, erklärte der große Sligu.

Tatsächlich waren sehr viele große Trolle um einen gigantischen blauen Felsen versammelt, der von schleimigem Moos und knotigem Taigagras bedeckt war.

Nur dass das gar kein Fels war.

Es war ein Troll, der sogar noch größer wurde, als er Trundles Sack roch und sich umdrehte.

Yettu war fast zweimal so groß wie Trundle, seine langgliedrigen Arme waren wie Baumstämme und seine Beine wie noch größere Baumstämme. Sein Kopf war wie ein Felsbrocken, der von einem Berggipfel heruntergerollt war und auf seinem Weg hinab das gesamte gefrorene Moos und den gesamten Stechginster mitgenommen hatte, bevor er auf einem noch größeren Felsbrocken gelandet war. Ein langes Messer mit schwarzer Klinge aus glattem Stein, wie man ihn nur in den dampfenden Lenden eines Feuerbergs findet, fand sich in einer Hautfalte quer über seiner Brust.

Er blickte Trundle an wie ein Rudel Reifzahnwölfe einen fetten humpelnden Elnuhk.

Trundle hatte eigentlich vorgehabt, Yettus Kopf mit Knochensplitter einzuschlagen, sobald er vor ihm stand. Beim Anblick des riesigen Kopfes des Nordtrolls entschied er sich jedoch dagegen. Trundle war sich nicht sicher, ob das wahre Eis von Knochensplitter gegen Yettus Schädel bestehen würde.

Zeit für einen neuen Plan

„Du hast Fleisch“, sagte Yettu mit grollender Stimme.

„Ich habe Fleisch“, bestätigte Trundle, griff in die Tasche und zog die stinkenden Überreste eines Bergziegenbocks mit gewundenen Hörnern heraus. Yettus Augen weiteten sich, er riss Trundle den Kadaver aus den Händen und stopfte ihn sich in den Mund.

Dann wischte er sich das blutverschmierte Kinn ab und rülpste.

„Du Trundle?“, fragte er. „Der, der sagt, er Trollkönig?“

„Ja.“

Yettu griff nach Trundles Flickenpelzmantel und hob diesen an.

„Hier im Norden zu kalt für dich, kleiner Troll?“, fragte Yettu und die Trolle um ihn herum lachten grunzend. Es klang, als würden Lawinen in Zeitlupe miteinander kollidieren.

Trundle zuckte mit den Achseln. „Der Trollkönig muss gut aussehen, oder? Dann bist du wohl Yettu?“

„Wer sonst? Du siehst anderen Troll hier mit Krone?“

Trundle sah sich das viele Moos auf Yettus Kopf genauer an. In die drahtige Kopfbedeckung aus Dornensträuchern und Eis waren verschiedene blutige Tierknochen, Hörner und Geweihe geflochten worden.

Sie sah aus wie eine umgekehrte Gewitterwolke, die knochige Blitze zurück in den Himmel spuckte.

„So sieht also eine Krone aus“, sagte er.

Yettu nickte und stampfte auf Trundle zu.

„Du nich so groß“, stellte er fest und stupste mit einem dicken Finger gegen Trundles mattrotes Haar. „Ich gehört, du größter Troll von allen. Du stoßen mit Kopf an Wolken und saufen Meere aus.“

„Ja, das ist eine gute Geschichte. Das sollen meine Trolle überall rumerzählen“, meinte Trundle. „Hast du auch gehört, dass ich den höchsten Baum im großen grünen Wald als Zahnstocher benutzt habe? Oder dass ich ein Mammut zum Frühstück verputzt und danach in seinem Schädel ein Bad genommen habe?“

„Was ist Bad …?“

„Wenn man … Nicht so wichtig“, entgegnete Trundle. „Oder dass ich mit einem Satz über die südlichen Berge gesprungen bin, um mit dem Weißsteinriesen zu ringen? Dass ich ihm den Schwanz abgerissen und damit das Binnenmeer bei Rakelstake ausgegraben habe? Das ist meine Lieblingsgeschichte.“

„Du kämpfen viele Riesen“, meinte Yettu.

„Sonst gibt es ja keine guten Kämpfe“, erwiderte Trundle.

„Du hier für kämpfen?“, fragte Yettu mit einem Grinsen und reckte seine Fäuste in die Höhe, die, wie Sligu erwähnt hatte, riesigen Felsbrocken glichen. Die anderen Trolle bildeten einen Kreis um sie herum und stampften mit den Füßen auf. Sie wollten sehen, wie Yettu ihm eine Abreibung verpasste.

Zeit für einen Plan, der so gerissen war, dass er das Haar der Eishexe zum Schmelzen bringen konnte.

„Man kämpft nicht immer mit der Faust“, sagte Trundle.

„Ja, manchmal mit Füße“, stimmte Yettu zu.

„Das habe ich nicht gemeint“, entgegnete Trundle und tippte sich mit einer gebogenen gelben Klaue an die Stirn. „Wenn du ein König bist, ein echter König, musst du das hier benutzen.“

Yettu nickte. „Kopfnüsse. Ja. Ich die sehr mögen. Sehr.“

„Ich spreche von deinem Hirn“, seufzte Trundle. „Das Hirn, mit dem du denkst!“

„Hirn?“

„Ein Kampf der klugen Köpfe“, erklärte Trundle und fügte dann murmelnd hinzu: „Zum Glück hast du mir da nichts entgegenzusetzen.“

„Wie kämpfen mit Wabbelhirn?“

Trundle grinste und präsentierte seine Zähne, dann leerte er den Rest der Tierkadaver aus dem Sack aus. Zwischen ihnen lag nun ein stinkender roter Haufen aus Fell, Knochen und verfaultem Fleisch.

„Ein Wettfressen!“, sagte Trundle.

„Wie dafür Hirn benutzen?“, fragte Yettu und warf seinen Trollen einen verwirrten Blick zu.

„Du wirst schon sehen“, versprach Trundle.

Es wurde mehr Fleisch herangebracht und auf den Haufen zwischen die beiden sitzenden Trollkönige geworfen. Riesige Fleischbrocken aus den Unterbäuchen von riesigen Meereskreaturen, Rippen von haarigen Mammuts, glitschige Haufen voller verrotteter Fische, breite Schwingen von flugunfähigen Vögeln der Tundra, ganze Elnuhk-Köpfe und zappelnde Haufen zuckender Körperteile, die Trundle glücklicherweise nicht erkannte.

Mit dem Essen wurden auch riesige Steinschüsseln mit einer schaumigen Flüssigkeit gebracht, die Trundles Nasenhaare kraus werden ließ. Der Gestank erinnerte an die Erdspalten in der Nähe von Bergen, die Rauch und Feuer spuckten, und Trundle hatte das Gefühl, dass sie schlimmer schmecken würde als das Bernsteinwasser, das die Winzvölker im Süden Bier nannten.

Es war ein wahres Festmahl für einen König, doch nur einer würde danach wieder aufstehen.

„Jetzt einfach fressen?“, fragte Yettu.

Trundle nickte. „Einfach fressen. Wer als Erster stirbt, verliert. Der letzte Troll, der sich auf den Beinen halten kann, ist der wahre König.“

Yettu grinste und sagte: „Deine Geschichten gut, Trundle, aber deine Wampe winzig. Wahrer König braucht große Wampe, Yettus größer und fieser. Einmal zwei ganze Mammuts verschluckt beim Gähnen und nicht mal gemerkt.“

Ein Raunen ging durch die umstehenden Trolle.

„Ach wirklich?“, sagte Trundle. „Ich hab mal so viel getrunken, dass ich beim Wasserlassen das Meer bei Rakelstake gemacht hab.“

Die Trolle gaben bewundernde Laute von sich.

Yettu legte die Stirn in Falten und seine Augen rollten in ihren Augenhöhlen herum, während er krampfhaft versuchte, sich an die letzten fünf Minuten zu erinnern.

„Warte, du doch gesagt, du Meer bei Rakelstake gegraben …“

Trundle antwortete, ohne zu zögern. „Hab ein Loch gegraben zum Reinpinkeln.“

Die Köpfe der übrigen Trolle sprangen zwischen den zwei Trollkönigen hin und her, die immer abgedroschenere Prahlereien zum Besten gaben.

Schließlich sagte Trundle: „Bevor ich herkam, bin ich auf den Yetiberg geklettert und hab ein Stück vom Mond abgebissen.“

Die Trolle lachten über diese aberwitzige Behauptung, bis Trundle zur Mondsichel deutete, die durch das Loch in der Höhlendecke zu sehen war. Der Kopf eines jeden Trolls folgte seinem ausgestreckten Finger und dann murmelten sie sich gegenseitig mit neugefundenem Respekt zu.

Während sie nach oben blickten, stopfte Trundle den leeren Sack unter seinen Flickenmantel und zog diesen um seinen Körper fest.

„Genug gelabert“, knurrte Yettu. „Wir nun fressen.“

Trundle nickte und das große Fressen begann.

Er grub seine Zähne in das Fleisch einer riesigen Rippe und sobald der Knochen abgenagt war, brach er ihn über seinem Knie auf, um das Mark auszusaugen. Yettu verschlang die Flanke eines Drüvasks und spülte sie mit einem herzhaften Schluck der schaumigen Flüssigkeit aus den Steinschüsseln hinunter.

„Du trinken!“, befahl Yettu. „Keine Fresserei ohne Frustbogga!“

Trundle nahm die dargereichte Schüssel und stürzte sie in einem gluckernden Zug hinunter. Der üble Geschmack, irgendetwas zwischen Kadaverblutsumpfabwasser und dem fließenden roten Stein, ließ seine Augen tränen. Die Flüssigkeit brannte in seiner Kehle und in seinem Bauch entzündete sich ein Feuer, das seinem Hinterteil mit Sicherheit bei seiner nächsten Darmentleerung übel zusetzen würde.

Er rang sich ein Lächeln ab und sagte: „Nicht schlecht. Aber ich hab schon stärkeres Zeug gesoffen.“

Yettu sah die Schweißperlen auf Trundles Stirn und grinste. Er lehnte sich nach vorne, wobei Fett von seinem Kinn troff. „Du Feuer in Wampe haben. Dich verbrennen von innen raus, kleiner Troll.“

Als Antwort schnappte sich Trundle einen massiven Brocken Walfleisch und verschlang ihn mit drei großen Bissen. Er spuckte Knorpel und Knochen aus und sofort stürzten sich hungrige Trolle darauf, die sich um die Essensreste schlugen.

Yettu legte den Kopf in den Nacken und schob sich einen ganzen Aurmafisch in den Mund. Nachdem der Schwanz zwischen seinen Lippen hindurchgeglitten war, schmatzte er laut. Trundle schaufelte ganze Hände voll Fleisch und Innereien voller Genuss in seinen Mund und kaute das Fleisch zu Brei, bevor er diesen hinunterschluckte.

Sie fraßen immer weiter und weiter und ihr Publikum feuerte sie mit jeder Portion fauligen Fleisches und jeder Schüssel Frustbogga weiter an. Der Fleischberg zwischen ihnen wurde einfach nicht kleiner, egal, wie viele Brocken sie in sich hineinschlangen. Yettu packte sich eine Handvoll winziger Schädel und zerkaute sie krachend in seinem Mund. Die Knochensplitter rollte er zwischen seinen Zähnen umher, als wären sie eine Art Delikatesse.

„Die gefunden, als Boot aus Bäumen im Meer versunken“, erklärte Yettu. „Viele Winzleute alle tot und verschwendet.“

Trundle machte es nichts aus, das Fleisch der kleinen Leute zu essen. Er vermied es aber, da sie nicht viel auf den Knochen hatten und ihre mürben Knochen zwischen seinen Zähnen hängen blieben.

Er spülte einen weiteren Kadaver voller fleischiger Rippen mit Frustbogga hinunter und war sich bewusst, dass er auf dem Heimweg dafür bezahlen würde. Der Trollkönig des Nordens schlug sich den Wanst mit dem pelzigen Fleisch eines Mammuts voll, doch Trundle sah in Yettus rotem Gesicht und seinen erlahmenden Kiefern die Anzeichen für einen vollen Bauch.

Auch Trundle spürte die Auswirkungen von zu viel Fleisch und Frustbogga.

Yettu rülpste so laut und dröhnend, dass Schnee von der Decke herabrieselte und ein paar riesige Eiszapfen herabstürzten. Die Trolle sprangen beiseite und Trundle nutzte die Ablenkung, um die Öffnung des Sackes unter seinem Flickenumhang bis unter sein fett- und bluttriefendes Kinn zu heben.

Er blickte auf und sah, dass der kleine Sligu ihn anstarrte. Der clevere kleine Troll musste gesehen haben, wie er den Sack unter seinem Umhang versteckt hatte. Der kleine Sligu nickt ihm langsam zu und Trundle grinste. Dann lehnte er sich nach vorne, um noch mehr Fleisch und Knochen zu packen. Er hob sie zu seinem Mund, doch anstatt sie zu fressen, ließ er das meiste davon in den Sack gleiten. Er nahm sich Zeit und biss nur langsam hier und da ab, während er ganze Schwingen, Köpfe und reihenweise schwarze Rippen in den Sack fallen ließ, bis dieser voll war und nichts mehr hineinpasste.

Trundles Bauch grummelte und er rülpste eine gelbe Gaswolke hervor.

„Schon voll?“, fragte Yettu und kaute auf dem Beinknochen eines langen, schweren Tieres.

Trundle schlug sich auf seine pralle Plauze und schüttelte den Kopf.

„Voll? Ich?“, grinste er und biss in eine Portion aus knusprigen Knochen und triefendem Fett. „Ich komme gerade erst in Fahrt. Wann legen wir denn richtig los?“

Die anderen Trolle lachten und Yettu brüllte sie an.

„Ich König hier! Nicht er.“

Trundle grinste. Yettu war hier König, weil er der stärkste, fieseste und hungrigste Troll war, doch Trundle wusste, dass man solche Könige leicht stürzen konnte.

Aber der gerissenste aller Könige? Der würde für immer König bleiben.

Trundle lehnte sich zurück, gähnte und streckte sich, als ob er ein Nickerchen halten wollte.

„Hey“, sagte er und streckte Yettu seine Hand entgegen. „Darf ich mir mal dein großes Messer ausleihen?“

Yettu sah ihn mit rot umrandeten Augen, die in Fett schwammen, misstrauisch an.

„Wieso? Du mich aufschlitzen?“

„Nein, ich will nur Platz machen für den nächsten Gang.“

Der nördliche König packte den Steingriff seines Messers und zog ihn aus seiner Brustfalte. Er warf es über den Haufen des restlichen Fleisches und Trundle fing es mit einer klebrigen Hand auf. Für eine Trollwaffe war es überraschend gut gefertigt und unglaublich scharf.

Trundle stemmte sich vorsichtig hoch, hielt sich den ausgebeulten Umhang und furzte donnernd, sodass die Trolle hinter ihm Platz machten.

Dann nahm er Yettus Messer und schlitzte damit den Stoff unter seinem Umhang auf.

Er stieß ein überzeugendes erleichtertes Stöhnen aus, als ihm die riesigen Fleischmengen, die er in den Sack gestopft hatte, in einer Lawine aus zerkauten Essensbrocken, abgenagten Knochen und halbgegessenen Knorpelstücken vor die Füße purzelten.

„Ah, viel besser“, sagte er und gab das Messer mit einem durchtriebenen Augenzwinkern an den kleinen Sligu, der Yettu die Klinge zurückgab. Der riesige Troll starrte Trundle entgeistert an, als dieser eine weitere Handvoll Fleisch packte und sich in den Mund stopfte.

Yettu blickte von seinem Messer zu Trundle und richtete sich mit einem brüllenden Lachen zu voller Größe auf.

„Er besiegt dich und du tust nix dagegen?“, fragte der kleine Sligu.

Yettu schüttelte den Kopf.

Mich besiegen niemand“, knurrte er und rammte sich das Messer tief in den eigenen Bauch.

Der König des Nordens schlitzte sich mit der rasiermesserscharfen Klinge den Bauch auf und reckte das blutige Messer mit einem triumphierenden Grinsen in die Höhe.

„Yettu auch Platz für mehr!“

Trundle sah, wie Yettu das Grinsen verging, als sein Bauch wie ein zweiter Mund aufriss und das ganze halbverdaute Essen zusammen mit seinem eigenen Blut und seinen Innereien herausplatzte.

„Stimmt was nicht?“, fragte Trundle und zog das Skelett eines Fischkadavers aus seinem Mund.

Yettu wollte antworten, doch sein Mund klappte nur auf und zu, während seine Innereien weiter aus seinem offenen Bauch fielen. Er ließ das Messer los und ging in die Knie.

Yettu sank zu Boden und versuchte vergeblich, die Hautfetzen seiner Wampe zusammenzuhalten.

„Nicht gut …“, stellte er fest, bevor er mit dem Gesicht voran auf den Fleischhaufen stürzte.

Der kleine Sligu trat vor und Trundle beäugte den kleineren Troll mit einer Mischung aus Misstrauen und Respekt.

„Jetzt weiß ich, wie ein kleiner Troll wie du hier unter all den großen Jungs überleben konnte“, sagte Trundle. „Du bist clever.“

„Ein bisschen“, antwortete Sligu und zuckte bescheiden die Achseln.

„Vielleicht solltest du mit mir in den Süden kommen“, schlug Trundle vor, doch sein Tonfall machte deutlich, dass dies alles andere als ein Vorschlag war.

„Ja“, sagte der kleine Sligu und ließ den Blick über die anderen Trolle schweifen. „Höhlenwechsel is gut.“

„Dann weißt du auch, was du jetzt zu tun hast, oder?“

Der kleine Sligu hob Trundles Arm.

„Trundle is Sieger!“, rief der clevere kleine Troll. „Wahrer König von Trollen!“

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Geschichte und Ereignisse